Singles und Partnersuchende im Netz der Gefühle

Wer eine Beziehung sucht, der kann Frauen oder Männer im Internet kennenlernen und findet darüber vielleicht sogar die Liebe seines Lebens, wie Laura.

Als unfreiwilliger Single hat man es nicht einfach. Mit steigendem Alter werden die Gelegenheiten, einen (neuen) Partner zu finden, schwieriger. Es ist Niemandem an der Nasenspitze anzusehen, ob er oder sie liiert ist oder nicht und auch sucht.

Fotos sind wichtig

Mitten im digitalen Zeitalter helfen Internetportale für Singles aller Altersklassen der Liebe auf die Sprünge. Anders als bei einer Zeitungsannonce ist das Kennenlernen im Netz viel bequemer. Es gibt keine langen Wartezeiten bis zum Erscheinen des Gesuchs. Wie im wahren Leben kann sich das Kontakte Knüpfen für manches Mitglied mehr oder weniger erfolgreich gestalten. Förderlich ist es, gute Fotos in verschiedenen Lebenslagen von sich einzustellen, etwa schick gemacht vor dem Ausgehen, im Urlaub, beim Hobby und Sport und eventuell im Job. Durch das Pseudonym, das sich bei der Anmeldung gegeben wird, bleibt die Anonymität gewahrt. Nach außen in das Worldwideweb dürfen keine persönlichen Daten gelangen. Machen Sie den Selbstgoogletest! Intern entscheidet jeder selbst, wann, wie viel und wem gegenüber er von sich preisgibt. Fühlt man sich belästigt oder genervt, können bestimmte Besucher/-innen ausgeblendet werden.

Drum prüfet, wer sich für bestimmte Zeit bindet!

Ich bin eine Frau/ein Mann und suche eine Frau/einen Mann. Mit diesem oder einem ähnlich lautenden Markierungssatz soll das Herzklopfen bei Singlebörsen im Internet wie Parship, Neu.de, ElitePartner, eDarling, partnersuche.de und vielen anderen Online-Anbietern beginnen. Damit aus dem Herzklopfen kein Herzflimmern wird, empfiehlt es sich im Vorfeld einer Anmeldung, bei verschiedenen Kennenlern-Plattformen vorbei zu surfen, um sich vor einem bösen Erwachen zu schützen. Der Unterschied zu Social-Community-Seiten ist, dass sich hier eindeutig alles um die Suche nach Liebe und Partnerschaft alleinstehender Menschen dreht und nicht um Freundschaft oder Geschäftliches. Schwarze Schafe finden sich überall, das ist klar. Fremden gegenüber sollte nicht blind vertraut werden, lernen Sie sich besser kennen, treffen Sie sich anfangs an öffentlichen, gut besuchten Orten und weihen Sie möglichst eine Vertrauensperson ein.

Gemeinsamkeiten oder Gegensätze?

Einige Anbieter erstellen mit einem digitalen Fragebogen ein psychologisches Persönlichkeitsprofil, auf dessen wissenschaftlich-mathematischer Grundlage passende Partner ausfindig gemacht und vorgeschlagen werden. Inwiefern die Tester nach dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“ oder „gleich und gleich gesellt sich gern“ vorgehen, sei dahingestellt. Wer der Liebe ohne Psychoanalyse eine Chance geben will, findet solche Dating-Websites, die meist kostengünstiger sind und verschiedene Mitgliedschaftszeiträume anbieten. Clevere abonnieren gegebenenfalls Newsletter und nutzen dadurch zugesandte Sonderangebote.

Geduld und Lust, sich mit Hilfe des Mediums Internet zu verlieben

Das Prinzip ist denkbar einfach. Jeder User legt ein Profil an und kann die Profile von angemeldeten Frauen oder Männern via Computer, Laptop, Smartphone, iPhone, Tablet-PC oder iPad besuchen und Kontakte aufnehmen. Bei manchen Internetportalen zur Partnersuche tauchen allerdings Karteikartenleichen auf, die schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr aktiv waren. Diese anzuschreiben, ist für die Katz`. Man sollte nicht zu euphorisch und verbissen an die Online-Partnersuche herangehen und sich und den Anderen Zeit lassen. Eine gewisse Affinität zum Mails Schreiben und im Internet Surfen ist von Vorteil.

Erfahrungen mit der Partnersuche über eine Singlebörse im eBook „OHNE MILCH UND ZUCKER“ von Hannah Liesmot (2013)

Das Berufliche sollte mal hinten angestellt und andere Themen aus dem Privatleben und der Freizeit in den Vordergrund gerückt werden. Schließlich suchen Sie ja keine neue Kollegin oder neuen Kollegen, sondern einen Partner, den Sie lieben und der Sie liebt. Dieser Meinung ist auch Hannah Liesmot, die in ihrer Novelle „OHNE MILCH UND ZUCKER“ unterhaltsam von komisch bis charmant die Höhen und Tiefen der vierunddreißigjährigen Laura bei der Partnersuche im Internet schildert. Sie schreibt über kuriose Flirt- und Anmachmails, über erste Dates und Liebeskummer und andere Pannen bei der Suche nach Liebe im Netz. Buchtipp: „OHNE MILCH UND ZUCKER – ohnemilchundzucker_77“ von Hannah Liesmot, erschienen 01/2013 im epubli-Verlag, ISBN 978-3-8442-4651-3.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Viel Glück in der Liebe!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.