Spartipps für den Haushalt

Hier gibt es einige Tipps, wie man die laufenden Kosten senken kann und beim Putzen, Einkaufen und Autofahren Geld spart.

Wer hat es nicht schon einmal erlebt? Noch vor Ende des Monats klafft ein großes Loch im Geldbeutel und man fragt sich, an welchen Ecken und Enden man sparen kann um gut über die finanziellen Runden zu kommen. Glücklich ist derjenige, der sich darüber noch nicht den Kopf zerbrechen musste. Für alle anderen gibt es Omas Haushalts- und Spartipps und Muttis hilfreiche Ratschläge. Der folgende Text gibt themenorientiert eine kleine Übersicht darüber:

Strom sparen

  • Bei glatten Böden kann man so oft wie möglich den Besen verwenden, nicht den Staubsauger.
  • Rechner und Fernseher brauchen nur dann eingeschaltet werden, wenn wirklich interessiert ein Film usw. gesehen werden möchte und/oder produktiv am PC gearbeitet wird.
  • Ebenso sollte man Radio und Stereoanlage nicht einfach stundenlang dudeln lassen, statt dessen selber singen!
  • Im Frühjahr und Sommer kann die Wäsche im Freihen trocken und man benötigt keinen Trockner. (Die Wäsche wird von Wind und Sonne etwas rauher, doch das ist anschließend gut für die Haut und das Wohlbefinden!)
  • In dem Raum das Licht einzuschalten, wo man sich wirklich aufhält, ist besser, als im ganzen Hause eine Festbeleuchtung zu haben.
  • Nur wirklich verschmutzte und riechende Wäsche zu waschen, ist günstiger, als jeden Tag oder jeden zweiten ein frisches Shirt aus dem Schrank zu ziehen. Lieber das entsprechende Kleidungsstück zum Lüften aufhängen.
  • Mit den Kindern könnte man öfters an die frische Luft gehen, statt sie vor dem Fernseher oder CD – Player zu „parken“.
  • Es muss auch nicht jeden morgenToast geben. Den Toaster also lieber verschonen und zum gesunden Vollkornbrot greifen.
  • Im Akkord zu bügeln ist günstiger als jeden Tag das Eisen einzuschalten.
  • Generell gilt: Veraltete Geräte durch neue und energiesparende ersetzen!!

Wasser sparen

  • Die tägliche Dusche ist zwar angenehm, schadet aber nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Haut. Zweimal pro Woche ist völlig ausreichend, die übrigen Tage kann man sich waschen.
  • Besser, man schaltet nur dann die Waschmaschine ein, wenn es sich wirklich lohnt. Kleine unkomplizierte Flecken lassen sich entweder ausbürsten, wenn sie trocken sind oder mit einem feuchten Tuch entfernen. (Gallseife ist hier ein Wundermittel!)
  • Im Garten kann Regenwasser zum Pflanzengießen in Tonnen aufgefangen werden und mit der Kanne gegossen werden.
  • Die Geschirrspülmaschine lieber nur gefüllt in Betrieb setzen.
  • Wenn per Hand gespült wird, dann nicht das Becken zu voll laufen lassen, nicht unter fließendem Wasser spülen und auch nur dann Abwaschen, wenn sich genügend Geschirr angesammelt hat.
  • Wasser zum Vorspülen von stark verschmutztem Geschirr kann im Becken gesammelt werden und die Teller „eingeweicht werden.

Einkaufen

  • Sich gesund zu ernähren und trotzdem Geld zu sparen kann funktionieren!
  • Wer in der Kantine isst, muss zwangsläufig auf die Preise des Mittagsmahles schauen, wobei oftmals das gesündere Gericht das Preisgünstigere ist!
  • Vor dem Wochenendeinkauf kann man am Besten einen groben Plan erstellen, was man in der Woche kochen möchte. Daraufhin wird die Liste erstellt und gezielt eingekauft. nichts Überflüssiges in den Wagen legen! (Ein toller Nebeneffekt ist, dass man in Maßen isst und nicht in Massen).
  • Die preisgünstigen Lebensmittel sind fast immer ganz unten oder oben in den Regalen „versteckt“.
  • Gesundes frisches Gemüse ist oft billiger als Dosenware!
  • Ein Schnellkochtopf hilft sehr, die Kost schonend und wirklich schnell zuzubereiten.
  • Ansonsten kann man Lebensmittel aus der Gefriertruhe kaufen, wobei die Preisspanne dort sehr auseinander driften kann.
  • Das Brot muss nicht immer vom Bäcker sein. Ein gesundes „Pumpernickel“ oder Vollkornbrot aus der Tüte tut´s auch.

Auto-Spartipps

  • Grundsätzlich gilt: So oft wie möglich stehen lassen und laufen!
  • Langsameres Fahren spart Benzin und schont die Umwelt.
  • Außerdem sollte man öfters den Reifendruck überprüfen und nicht sinnlos schwere Lasten durch die Gegend kutschieren. Lieber mal den Kofferraum entrümpeln.
  • Wer kann, sollte seine Reifen selbst wechseln, statt im Autohaus.
  • Die Klimaanlage kann zwar hin und wieder betätigt werden, jedoch nicht ständig am Laufen sein.
  • Kinder sollten vor dem Einsteigen ihre schmutzige Kleidung abklopfen und voll Sand gelaufene Schuhe entlehren.
  • Dann genügt es meist, den Wagen alle 3 Monate auszusaugen und in die Waschanlage zu fahren.
  • Regelmäßige Inspektionen sind auf Dauer günstiger, als ein jahrelanges „Ich-vertraue-meinem-Auto-Denken“.
  • Des Weiteren sollte man sich immer vergewissern, ob das Licht beim Aussteigen ausgeschaltet worden ist!

Reinigung:

  • Milde und günstige Putzmittel sind ebenfalls unten in den Regalen der Supermärkte zu finden.
  • Ansonsten benötigt man nicht viel an Reinigungsmitteln. Kalk kann man mit Essigessenz entfernen, Gallseife reinigt die Wäsche gründlich vor, Spüli kann auch als universelles Putzmittel eingesetzt werden und Weichspüler kann der Haut, Umwelt und dem Geldbeutel schaden, also besser nicht verwenden.
  • Zum Fensterreinigen eignen sich warmes Wasser, Spüli, ein Lederlappen, sowie Zeitungspapier um lästige Streifen zu entfernen.
  • Nicht so stark verschmutzte Fenster können auch mit nur klarem Wasser und einem Mikrofasertuch gereinigt werden. Ebenso Spiegel und Glastische.
  • Für die Körperreinigung muss es nicht immer Duschgel sein, sondern ganz ordinäre Seife, die meist wesentlich preisgünstiger ist. (Ist auch hautverträglicher)
  • Babys und Kleinkinder benötigen sowieso fast nur klares Wasser zur Körperpflege und auch kein tägliches Bad!

Haustiere

  • Wer Hasen oder Meerschweinchen besitzt:
  • Unbehandelte Spreu bzw. Späne gibt es in fast allen Schreinereien kostenfrei.
  • Heu und Stroh können beim Bauern selbst abgeholt werden. Falls man keine Gelegenheit dazu hat, kann man in Baumärkten oft günstig Streu und Futter erwerben.
  • Im Frühjahr, Sommer und Herbst bietet es sich an, nach dem Mähen etwas Grasschnitt für die Tiere aufzubewahren und/oder den Löwenzahn vom Gartenbeet etc. zu füttern. ( Bitte nicht an Verkehrsstraßen und Obstplantagen pflücken, wegen der Schadstoffe von Abgasen und Spritzmitteln!)
  • Vom selbst gezogenen Gemüse können die Nager ebenfalls profitieren.

Es ist in der Tat nicht leicht mit wenig Geld ein Maximum für sich herauszuschlagen und es erfordert einiges an Selbstdisziplin im bewussten Umgang damit. Doch es lohnt sich sehr, langfristig umzudenken und seinen Blick auf die wesentlichen „Lebens-Mittel“ zu richten und zu schärfen. Es danken nämlich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die schlanke Linie und die Umwelt.

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