Sport und Gesundheit – Wie bleibt man bzw. wird man gesund? 

Durch Sport lassen sich degenerative Herz-Kreislauf- Erkrankungen vermeiden und das persönliche Wohlergehen wird gesteigert.

Viele Menschen fragen sich im Laufe des Altersgangs, wie sie sich vor den im Alter häufig auftretenden Krankheiten wie Arteriosklerose und degenerativen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können. Hierzu sollen die unten aufgeführten Tipps und Ratschläge als Orientierung dienen, um das Auftreten solcher Krankheiten vermeiden zu können.

Was muss beachtet werden, wenn man seine Gesundheit optimal trainieren möchte?

Ein wesentlicher Aspekt des Gesundheitstrainings ist, dass alle motorischen Hauptbeanspruchungsformen (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten) möglichst mit gleicher Betonung trainiert werden. Dies hat folgende Gründe: Das Herz-Kreislauf-System braucht zur Vorbeugung von degenerativen Erkrankungen vor allem ein moderates Ausdauertraining (je nach Typ bedeutet moderat eine Dauer von 20 – 45 Minuten, wobei der Puls bei ca. 120 Schlägen/min liegen sollte). Das zentrale Nervensystem (ZNS) benötigt Reize über ein koordinatives Training. Um eine Stimulation zu erzeugen, sollte daher auf Koordinationsübungen zurückgegriffen werden. Die Muskulatur und das menschliche Skelett benötigen vor allem Kraft- und Beweglichkeitsübungen, damit sowohl der aktive Bewegungsapparat (entspricht der Muskulatur) und der passive Bewegungsapparat (entspricht den Knochen) entsprechend gekräftigt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Durchführung eines Gesundheitstrainings ist das stetige Trainieren zur Erhaltung bzw. zum Aufbau der Gesundheit. Daher sollten pro Woche 2-3 Trainingseinheiten stattfinden, da sonst der Trainingsreiz ausbleibt.

Hinweise zur Durchführung eines Gesundheitstrainings

Bei einem Gesundheitstraining sollte darauf geachtet werden, dass die Umstände eine freudbetonte und stressfreie körperliche Aktivität zulassen. Bei vorgeschädigten Personen, die z.B. schon einmal eine schwerere Verletzung erlitten haben, sollten sogenannte „Soft-Sportarten“ wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf bevorzugt werden, da somit der passive Bewegungsapparat geschont wird. Zudem sollte man sich selbst nie überschätzen, sondern Übungen auswählen, die der individuellen Leistungsfähigkeit entsprechen, da sonst Schäden davongetragen werden können. Bei einem gesundheitsorientierten Krafttraining sollte man stets Trainingsinhalte auswählen, die zum einen die allgemeine Kräftigung der gesamten Körpermuskulatur im Mittelpunkt stehen haben, zum anderen jedoch auch die Wirbelsäule bei entsprechenden Übungen entlasten, um keine Schäden am Stützapparat des Körpers zu hinterlassen.

Möglichkeiten für ein Gesundheitstraining

Um ein Gesundheitstraining zu absolvieren, bedarf es keinerlei technischer Hilfsmittel oder des Benutzens von speziellen Geräten, wobei diese das Training erleichtern können. Für den Körper und Geist ist eine Durchführung des Gesundheitstrainings in der freien Natur wegen einer ansprechenden Atmosphäre zu bevorzugen, jedoch kann auch in einem Fitnessstudio unter Anleitung von entsprechend geschulten Fitnesstrainern das individuelle Programm durchgezogen werden.

Des Weiteren ist es empfehlenswert, immer mit einer Gruppe zu trainieren bzw. sich einen Trainingspartner zu suchen, da dadurch der Spaßfaktor erheblich gesteigert wird und die soziale Komponente ebenfalls nicht verloren geht.

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