Was Frauen attraktiv finden – Kriterien bei der Partnerwahl

Die Gründe, warum Frauen einen bestimmten Typ Mann anziehend finden, sind vielfältig und nicht immer eindeutig zu bestimmen.

Evolutionsbiologen haben herausgefunden, warum Männer mit markanten Gesichtszügen, also mit breitem Kiefer und markantem Kinn, häufig gute Chancen bei der Damenwelt haben. Mit männlichen Gesichtszügen assoziieren Frauen einen hohen Testosteronspiegel und somit die Chance auf gesunden, kräftigen Nachwuchs. Aus diesem Grund fühlen sich Frauen häufig während ihrer fruchtbaren Tage zu Männern mit maskulinen Zügen und Körpermerkmalen hingezogen.

Interessanterweise haben auch Männer mit eher androgynem Aussehen und weicheren Gesichtszügen gute Chancen bei Frauen, weil mit weichen Gesichtszügen häufig Zuverlässigkeit und innere Stärke, aber auch Sanftheit verbunden werden.

Das Vorurteil, dass Frauen ausschließlich auf Männer mit einer Top-Figur stehen, ist nicht in allen Fällen zutreffend. Einige Damen bevorzugen sogar den Typ Kuschelbär mit ausladender Körperform und Bauch. Dies hängt mit den im vorherigen Absatz geschilderten Assoziationen zusammen. Während Männern mit markanten Zügen möglicherweise Macho-Allüren, Untreue und andere unerwünschte Eigenschaften zugeschrieben werden – egal, ob zutreffend oder nicht – werden mit rundlichen Männer mit weicheren Gesichtszügen häufig Eigenschaften wie Treue, Zärtlichkeit, Zuverlässigkeit, Häuslichkeit u. ä. assoziiert.

Nicht nur das Äußere entscheidet

Selbst der attraktivste Mann bleibt auf Dauer nur interessant, wenn bestimmte Weltanschauungen, Intellekt und Interessen übereinstimmen. Nicht umsonst lernen sich viele Paare in vertrauten Umgebungen kennen wie etwa über den Bekanntenkreis, ein gemeinsames Hobby oder aber auch am Arbeitsplatz. Ein gleiches oder ähnliches Umfeld führt bei der Partnerwahl häufig bereits im Vorfeld einer Beziehung zu einer bestimmten Vertrautheit zwischen zwei Menschen. Natürlich springt der berühmt-berüchtigte Funke nicht immer beim ersten Kennenlernen über, sondern in der Regel erst später, manchmal sogar erst nach Monaten oder Jahren. Auslöser für das Verlieben kann beispielsweise ein schönes gemeinsames Erlebnis sein.

Humor ist ebenfalls ein entscheidendes Kriterium. Es wirkt sich positiv auf die Beziehung aus, wenn beide Partner miteinander lachen können. Für viele Frauen ist es ein schönes Kompliment, wenn ihr Partner ihnen sagt: „Ich liebe dich, weil ich so herrlich mit dir lachen kann.“

Neuere Studien haben herausgefunden, dass Frauen bei der Partnerwahl zunehmend weniger das Aussehen an erster Stelle berücksichtigen, sondern den Status, den der Partner hat. Ist der Partner in gesicherter beruflicher und finanzieller Position, fühlt sich die Frau häufig materiell und sozial abgesichert, insbesondere im Hinblick auf mögliche gemeinsame Kinder.

Auch die Umgebung spielt eine Rolle

Neben gemeinsamen Freizeitaktivitäten kann sich auch die Umgebung günstig auf das Eingehen einer Partnerschaft auswirken. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Urlaubsliebe. In einer neuen, anregenden Umgebung außerhalb des Alltagstrotts fühlen sich viele Frauen unbefangener, die Flirtbereitschaft nimmt zu. Hinzu kommt, dass die gute Stimmung, die diejenige ausstrahlt, sie besonders attraktiv für Menschen in ihrer Umgebung macht.

Nicht nur positive Erlebnisse und Umgebungen können das Eingehen einer partnerschaftlichen Bindung fördern, häufig verlieben sich zwei Menschen auch unter widrig erscheinenden Umständen ineinander. Auch wenn diese Beziehungen häufig dem Alltag außerhalb der Gefängnismauern nicht standhalten, so verlieben sich recht häufig Häftlinge ineinander – trotz der wenig anregenden, beglückenden Umgebung. Hierbei steht jedoch häufig eher der Wunsch im Vordergrund, sich im tristen Gefängnisalltag einen angenehmeren, schöneren Alltag zu schaffen. Auch unter obdachlosen und nicht sesshaften Menschen kommen Liebesbeziehungen vor – im Gegensatz zu Partnerschaften, die im Knast geschlossen werden, sind diese oft trotz widriger Umstände harmonisch und haltbar. Während das Kennenlernen im Gefängnis meist nur über äußerliche Attribute und flüchtige Kontakte läuft – beispielsweise, wenn eine Gefangene plötzlich ihren „Traummann“ vom Zellenfenster aus beim Sport sieht und er sie umgekehrt ebenfalls wahrnimmt – unterscheidet sich das Kennenlernen „auf Platte“ nicht großartig von dem Kennenlernen von Paaren aus geordneten materiellen und sozialen Verhältnissen.

Der Vater als Prototyp des späteren Partners

Vielfach ist festzustellen, dass Frauen sich unbewusst später Partner wählen, die ihrem Vater in der Persönlichkeit und im Verhalten sehr ähneln, im Guten wie im Schlechten. Wohlgemerkt bezieht sich diese Orientierung am Prototyp Mann in Gestalt des Vaters lediglich auf die Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen, die wenigsten Frauen suchen nach einem Mann, der ihrem Vater auch noch äußerlich ähnelt.

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