Wie kann man wasser sparen – Wasser sparen heißt Geld sparen

Kleine Tricks sorgen für geringeren Wasserverbrauch im Badezimmer. Schon mit wenigen Kniffen und etwas Achtsamkeit lässt sich im Badezimmer Wasser und damit Geld sparen.

130 Liter Wasser verbraucht jeder Bundesbürger durchschnittlich jeden Tag. Das sind 47450 Liter im Jahr oder mehr als 200 gefüllte Badewannen. Etwa fünf Liter pro Tag werden getrunken oder für das Kochen benutzt. Der Rest wird zum Putzen, Spülen und vor allem auch zur Körperpflege benutzt.

Da liegt es nahe, genau dort Wasser einzusparen und so nicht nur die wertvolle Ressource zu schonen, sondern auch den Geldbeutel. Schon mit wenigen Eingriffen bekommt das Badezimmer das unnötige Wasserschlucken abgewöhnt, ohne dass der Charme als Wohlfühl- und Wellnessoase darunter leiden muss.

Duschen ist sparsamer als Baden

Viele Menschen duschen täglich, einige brauchen ein regelmäßiges Wannenbad. Doch wer gerne ausgiebig badet, sollte sich vor Augen halten, dass beim Baden etwa 180 Liter Wasser verbraucht werden, beim Duschen dagegen nur etwa 60. Doch auch das lässt sich noch optimieren. So lassen viele Menschen beim Einseifen das Duschwasser laufen, weil es zu umständlich wäre, Temperatur und Wasserstrahl jedes Mal wieder neu einzustellen. Abhilfe schafft ein so genannter Dusch-Stop. Er unterbricht die Wasserzufuhr beim Einseifen mit einem Handgriff. Die Installation eines solchen Wassersparers ist einfach und spart durchschnittlich bis zu 40 Prozent des Wasserverbrauchs pro Duschvorgang.

Wassersparen in Restaurants und Gaststätten

Wer das nicht möchte, kann alternativ einen Durchflussreduzierer installieren. Er mischt dem Wasser zusätzlich Luft bei. Bei gleichem Wasserfluss wird auf diese Art weniger des kostbaren Nasses verbraucht. Ein solcher Durchflussreduzierer kann allerdings nicht nur an der Duschbrause, sondern auch am Waschbecken installiert werden. So eignet er sich auch für Toiletten mit öffentlicher Nutzung, etwa in Hotels, Gaststätten oder Restaurants und spart ohne das aktive Zutun des Nutzers automatisch Wasserkosten. Wichtig ist bei besonders kalkhaltigem Wasser, zusätzlich Anti-Kalk-Technik einzusetzen, damit die Einsätze länger halten. Eine noch einfachere Möglichkeit ist ein regulärer Dichtungsring oder eine rostfreie Beilagscheibe, die am Wasserhahn den Durchmesser verengen.

Größter Wasserverschwender im Badezimmer ist allerdings die Toilette. Fünfmal pro Tag geht man durchschnittlich auf Toilette. Das bedeutet, dass 50 Liter hochwertiges Trinkwasser hier pro Person und Tag einfach weggespült werden. Wer einen so genannten Spülstopp einsetzt, verbraucht in den meisten Fällen trotzdem noch bis zu neuen Liter pro Toilettengang. Wesentlich effektiver ist der „WC-Wasserstopp“, der den Durchfluss rund um die Hälfte reduziert. Er kann in allen handelsüblichen Kästen und auch in Unterputz-Spülkästen eingesetzt werden.

Waschmaschinen mit Energieeffizienzklasse A sparen Wasser und Strom

Beim Wäschewaschen spart man am meisten Wasser, wenn man Geräte kauft, die die Energieeffizienzklasse A erfüllen. Sie verbrauchen 20 bis 30 Prozent weniger Wasser und sparen zudem Strom. Beim wassersparenden Waschen gilt außerdem: Waschmaschine nie halbvoll anstellen, keine Vorwäsche nutzen und das Waschmittel nicht überdosieren.

Aber auch das Verhalten muss mitunter überdacht werden: Muss das Wasser beim Zähneputzen und Rasieren laufen? Muss Gemüse zum Waschen im Wasser schwimmen oder reicht Abspülen?

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