Wie bekomme ich mehr Lebensfreude

Der erste Weg zu maximaler Lebensfreude. So finden sie zurück zur Zufriedenheit, zur Lebensfreude und zur inneren Ausgeglichenheit.

Die wichtigste Voraussetzung für das Empfinden von Lebensfreude ist unsere innere Einstellung zum Leben, zu unseren Empfindungen, zu dem, was auf uns zukommt. Negative Gedanken verhindern den Bezug zur Lebensfreude – das Empfinden dafür. Wer zu hohe Erwartungen an sich selbst und an seine Umwelt hat, sich ablehnt oder mit Selbstvorwürfen quält , wer abhängig ist von der Anerkennung der Anderen, wird keine rechte Lebensfreude empfinden können.

Negativen Gedanken drehen sich im Kreis, ändern unser Verhalten: mehr trinken, rauchen, essen führt in eine noch schlimmere Spirale. Zu wenig Schlaf belastet die Gesundheit noch mehr. Das Gefühl der ständigen Hetze, des ständigen Zeitdrucks überlagern schon bald alle positiven Gedanken. Und es bleibt immer weniger Zeit, seine Bedürfnisse zu stillen, sich zu entspannen oder einfach mal den Hobbies nachzugehen. Die Zeit vergeht viel zu schnell, man arbeitet, schläft, isst wie ein Roboter, der nach einem vorgegebenen Programm arbeitet. Wenn eine ernstzunehmende Krankheit auftaucht oder einfach gar nichts mehr geht sucht man einen Arzt auf, der dann doch nicht so recht weiterhelfen kann.

Lebensfreude gehört wie das Atmen, die Nahrung oder der Schlaf zu seinem gesunden und ausgeglichenen Leben dazu. Jeder Tag sollte ein wenig dieser Freude bringen. Es gibt viele individuelle Wege hin zu mehr Lebensfreude. Hier nur ein paar Tipps, die man auf seinem Weg durchs Leben beherzigen sollte, damit die Lebensfreude zurück- und einkehrt.

Körper und Geist richtig versorgen

So wie der Körper täglich Nahrung braucht, um existieren zu können und die richtige Nahrung braucht, um auf lange Sicht gesund und fit zu bleiben, braucht auch der Geist solche Nahrung. Man sollte täglich sehr gut für sich selbst, für seinen Geist sorgen, für den richtigen Ausgleich, für Aktivitäten, bei denen man sich lebendig fühlt, für Etwas, was die Lebensfreude steigert. Das kann ein gutes Essen sein, ein langer Spaziergang. Die Angebote sind vielfältig genau wie die Interessen. Wichtig ist, dass man etwas wählt, was einem tatsächlich auch liegt, was ein gutes Gefühl vermittelt. Diese Versorgung sollte unbedingt täglich stattfinden. Sonst verkümmert der Geist, die Lebensfreude geht unwiderruflich verloren.

Am Ball bleiben

Es gibt Tage, da scheint nichts zu klappen, alle Dinge, die Lebensfreude vermitteln sollten, laufen ins Leere. Es herrscht eine große Lustlosigkeit zu Aktivitäten, zu allem anderen auch. An solchen Tagen heißt es: durchbeißen, dranbleiben, den Ball nicht loslassen. Und wenn man sich einfach aus dem Blauen heraus positive Gedanken aufschreibt, sich notiert, wofür man dankbar sein kann. Da findet sich immer etwas, und wenn es die Luft zum atmen ist. Und man darf sich auch Mut machen: ein solcher Tag ist auch bald vorbei und der Tag, der dann folgt ist besser. Denn nach dem Regen scheint immer die Sonne. Am nächsten Morgen sollte das Gestern völlig in Vergessenheit geraten. Nur eines ist dann noch wichtig: Es ist heute. Ein neuer Tag. Eine neue Chance.

Sich selbst verzeihen

Es belastet nicht nur, wenn ich anderen Menschen ständig etwas nachtrage. Die meisten Menschen können sich nicht selbst vergeben. Doch genau das ist ein wichtiger Schlüssel, um Lebensfreude empfinden und genießen zu können: sich selbst vergeben, neu anfangen. Jeden Morgen das gestern und vorgestern vergessen. Nicht ständig in der Vergangenheit wühlen und alles wieder heraufbeschwören. Jeder Mensch macht Fehler. Diese einzugestehen, sich und anderen zu vergeben und weitergehen – wer mehr Lebensfreude sucht sollte diesen wichtigen Schritt dabei nicht außer Acht lassen. Oft ist genau das der erste Schritt. Wenn der Knoten geplatzt ist, fühlt man sich besser, es geht voran.

Mehr Energie

Was macht besonders viel Spaß und führt zu einem wahren Energieschub? Hier geht es nicht um die tägliche Selbstversorgung, die der Geist zwingend braucht, es geht um einen richtigen Energieschub, der nicht lange auf sich warten lassen sollte. Etwas, was gleich funktioniert. Sowas wie „Red Bull“ für den Geist. Hin und wieder braucht der Mensch einen solchen Energieschub, um sich lebendig, wach zu fühlen. Das kann ein Saunabesuch sein, eine Wanderung, ein Tanzabend, ein Kinobesuch, der Erfolg bei Etwas. Das Wissen darüber sollte so oft wie möglich angewandt werden. Kraft dieser neugewonnenen Energie fühlt man sich nicht nur besser, die Glücksgefühle über die Energie schlagen sich vor allem in Lebensfreude nieder.

Seelische Ausgeglichenheit

Es gibt einen Fachbegriff, der hier angewandt werden kann: Psychohygiene. Psychohygiene ist die Lehre vom Schutz und der Erlangung der psychischen Gesundheit. Robert Sommer erfand den Begriff, als er die erste Psychiatrische Klinik in Gießen eröffnete. Im Grunde geht es darum, die 6 Grundbedürfnisse täglich zu sichern: Liebe, Sicherheit, Anerkennung (Erfolgserlebnisse), Zeit für Hobbies, Erlebnisse (die „hängenbleiben“) und Selbstachtung. Sorgt man für alle diese 6 Grundbedürfnisse in ausreichendem Maße, steht der Lebensfreude nichts mehr im Wege.

Klarheit gewinnen

Bevor man in den ewig gleichen Gedankenschleifen, die meist noch negativ sind, verschwindet, sollte man sich selbst ein Stopp-Schild vornehmen. Aller Ballast, der den Kopf nur füllt, muss weg. Man kann sich dies durchaus bildlich vorstellen: Ein Zimmer vollkommen leerräumen. Und danach gründlich putzen, bis die Sonne sich im blankgeputzten Boden spiegelt. Es ist erstaunlich, wie weit man kommt, wenn man sich von seelischem Ballast befreit und klar, ohne negative Schleifen das betrachten kann, was wirklich ist. Wie man das Leben beschreibt entscheidet, wie man sich fühlt.

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