Wie entsteht Hausstauballergie

Hausstauballergie – Ursachen und Linderung. Milbenkot löst bei Hausstauballergikern oft starke Reaktionen wie Husten, Niesreiz sowie Hautausschläge aus. Gezielte Maßnahmen können die Symptome lindern.

Immer mehr Menschen leiden an der Hausstauballergie. Sie ist tückisch, denn dem Staub kann niemand entgehen, er ist überall vorhanden.

Wodurch entsteht die Hausstauballergie?

Staub entsteht in jeder Minute, wenn wir gehen, sitzen, stehen, durch kleinste Bewegungen. Dabei ist Staub eine Ansammlung aus unterschiedlichen Elementen, wie Luftpartikeln, Hautschuppen, usw. Die Hausstaubmilbe ist überall dort, wo sich auch der Staub absetzt, mal mehr, mal weniger. Ein besonders beliebter Platz ist das Bett, denn dort können sich die Milben in der Matratze einnisten. Die Hausstauballergie entsteht durch den Milbenkot, der für das Auge kaum sichtbar ist. Manchmal lässt er sich durch dunkle Pünktchen an der Oberfläche von Möbeln oder Matratzen erkennen. Menschen, die darauf allergisch reagieren, werden von Husten- und Niesreiz geplagt, der Hals schmerzt, es juckt in Nase und Ohren und die Atmung ist behindert. Auch Hautausschläge werden bei der Hausstauballergie beobachtet. Wenn nichts gegen die Allergie getan wird, kann dies im schlimmsten Fall zu Asthma führen.

Staub ist überall – Reinigen ist das A und O

Die Hausstauballergie ist gerade deshalb so tückisch, weil man sich nie ganz vor Staub schützen kann. Die Hausstaubmilbe kann überall aktiv sein, wo sich auch der Staub absetzt. Gardinen, Polster, Matratzen, Möbeloberflächen, Böden, kein Ort bleibt von ihr verschont. Eine penible Reinigung ist hier das erste Gebot, um sich vor dem Auslöser der Allergie zu schützen. Dabei darf allerdings beim Reinigen selbst so wenig Staub wie möglich aufgewirbelt werden. Für das Saugen von Bodenbelägen und Polstern empfiehlt sich daher ein leistungsstarker Bodenstaubsauger, der mit einem hochwertigen HEPA-Filtersystem ausgestattet ist und bei dem die ausgeblasene Luft zu fast 100 Prozent keine Staubpartikel mehr enthält. Im Handel finden sich heute entsprechende Modelle. Bei allen Reinigungstätigkeiten sollte generell gut gelüftet werden, damit aufgewirbelter Staub nach außen entweichen kann. Saugroboter können unterstützend eingesetzt werden. Zum Staubwischen und Putzen sind Handschuhe unverzichtbar, damit die Haut nicht mit dem fast unsichtbaren Milbenkot in Berührung kommt. Viele Hersteller bieten heute Staubtücher an, die aus antibakteriellen Materialien hergestellt sind und verhindern, dass sich Staub schnell wieder auf Oberflächen ablegt. Gardinen, Vorhänge, Decken und Bettwäsche sollten regelmäßig gewaschen werden. Für Matratzen gibt es Milbentests, mit denen sich schnell herausfinden lässt, ob ein Milbenbefall vorliegt. Reinigung und regelmäßiges Lüften sind gerade hier sehr wichtig. Spezielle Bezüge für die Matratze verhindern, dass die Haut mit dem Milbenkot in Berührung kommt.

Beschwerden der Hausstauballergie mildern

Grundsätzlich sollten Staubfänger aus der Wohnung verbannt werden. Offene Regale mit viel Krimskram sind zu vermeiden. Allergiker sollten auch daran denken, dass gerade Ventilatoren im Sommer den Staub kreuz und quer im Raum verteilen und besser darauf verzichten. Eine herkömmliche Matratze sollte bei schweren Allergien regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Ein Wasserbett ist hier eine Alternative. Bei akuten Beschwerden helfen entsprechende Arzneimittel für Allergiker aus der Apotheke. Wenn jedoch die Atemnot zunehmend größer wird, ist unbedingt ein Arzt aufsuchen.

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