Wie funktioniert Reinkarnationstherapie

Reinkarnationstherapie – lernen aus früheren Leben. Die Reinkarnationstherapie und Homöopathie wirken auf der feinstofflichen Ebene und helfen dabei, längst Verdrängtes sanft an die Oberfläche zu holen.

Eines der größten Ziele vieler Menschen besteht darin, die eigene Persönlichkeit bis zu den höheren Stufen des Seins zu entwickeln. Die Reinkarnationstherapie bietet über Rückführungen in frühere Leben eine Möglichkeit dazu. Sie geht davon aus, dass wir aus den Erfahrungen der früheren Leben für das heutige Leben lernen und unsere Persönlichkeit auf diese Weise weiterentwickeln können.

Für viele Hypnotherapeuten gehört die Regressionstherapie, also die Rückführung eines Patienten auf eine frühre Entwicklungsstufe, zum Methodenrepertoire. So sind die Reinkarnations- und Rückführungstherapien auch zum großen Teil aus der Hypnotherapie entstanden, haben sich mittlerweile jedoch zu einer eigenständigen Therapieform entwickelt.

Morris Netherton, ein US-amerikanischer Neurologe und Psychologe, gilt als einer der Urväter der Regressionstherapie. Seine Schülerin, Ingrid Vallieres hat diese Therapieform als eine der Ersten nach Deutschland gebracht.

Grundsätzlich geht die Regressionstherapie von dem Ansatz aus, dass negatives Erleben im jetzigen Leben geheilt werden kann, indem die problematische Situation in einem früheren Leben noch einmal durchlaufen und verarbeitet wird.

Homöopathie und Reinkarnationstherapie

Die Heilpraktikerin und Regressionstherapeutin Radojka Flöer hat zuerst als Patientin und später als Schülerin bei Netherton und Valieres gelernt. Von der Wirkung dieser Therapieform ist sie noch heute überzeugt und hat schon in den ersten Jahren begonnen, die Regressionstherapie mit der Homöopathie zu kombinieren.

Sowohl die Homöopathie als auch die Regressionstherapie wirken auf der feinstofflichen Ebene und helfen dabei, Verdrängtes ins Bewusstsein zu holen. Homöopathische Mittel können zur Unterstützung dienen, auch psychische Problemlagen in den Griff zu bekommen. Insofern kann auch die Homöopathie die Regressionstherapie unterstützen.

Die Ergebnisse ihrer 20jährigen Arbeit hat Radojka Flöer in einem Buch zusammengefasst. „Regressionstherapie & Naturheilmittel für die Seele“.

Das traditionelle Wissen wird mit den medizinisch-psychologischen Erkenntnissen unserer Zeit verbunden. Die Symptombeschreibung der Homöopathie und das vergangene Erleben, das durch die Reinkarnationstherapie aufgedeckt wird treffen sich in diesem Buch.

Der Reinkarnationsgedanke

Der Glaube an die Reinkarnation liefert uns gleichzeitig eine Erklärung für schwierige und leidvolle Erfahrungen sowie für die unlösbaren Aufgaben, die uns das Leben stellt. Im Sinne der Karmalehre erfahren wir selbst, was wir jemand anderen in einem anderen Leben angetan haben. Demnach brauchen wir solche Erfahrungen, damit die Seele reifen kann. So wird unser heutiges Leben von dem mitbestimmt, was in den vorigen Leben geschehen ist, was wir darin erlebt haben und was wir daraus gelernt haben. Durch eine Rückführung können uns die Zusammenhänge zwischen dem heutigen und den früheren Leben klar werden. Wir können uns selbst und unser Verhalten und der heutigen Situation besser verstehen und uns von negativem Gefühlsballast befreien, der aus längst vergangenen Zeiten stammt.

Warum passiert das gerade mir? Warum passiert mir das immer wieder? Ich weiß nicht, warum ich das ganze Leben leiden muss.

Die Reinkarnationstherapie hat Antworten auf diese Fragen.

Der Verlauf der Regressionstherapie

Die Regressionstherapie bearbeitet die aktuelle Problematik des Klienten in mehreren Sitzungen, je nach Problemstellung. Über die Fragen aus der Regressionstherapie kann man erkennen, welche Schwierigkeiten ihn in die heutige Situation gebracht haben. So kann man zudem für sich erfahren, was man an seinem eigenen Verhalten ändern kann, um eine leidvolle Situation zu verlassen. Welche Gedanken und Gefühle genutzt werden können, um sich selbst besser zu unterstützen.

Die Problemanalyse beinhaltet Fragen, wie: Was ist das Hauptproblem in Ihrem Leben? Wen machen Sie verantwortlich für dieses Problem?

Im Verlauf der Therapie entwickelt sich ein roter Faden. Erst im Anschluss wird eine Rückführung in die Kindheit bis zur Geburt und dann in die vorgeburtliche Phase durchgeführt.

Das Therapeut-Patient-Verhältnis in der Regressionstherapie

Die Sitzungen sollten durch einen erfahrenen Regressionstherapeuten begleitet werden. Der Therapeut hält die Leitfäden der Therapie in den Händen. Er achtet darauf, was sich bei den Schilderungen des Patienten wiederholt, welche Lösungsversuche er bereits unternommen hat und was aus dessen Veränderungsbemühungen bisher geworden ist.

Bei den eigentlichen Rückführungen in andere Leben ist der Reinkarnationstherapeut zu jeder Zeit darüber informiert, wo und in welcher Situation sich der Patient gerade befindet. Eine Rückführung erfolgt interaktiv. Der Therapeut lässt sich immer wieder Zeit, Raum und Erleben des Patienten berichten. Die Problemlage aus dem Hier und Jetzt wird während der Rückführung wieder aufgegriffen und mit anderen Themen, wie Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Krankheit in Zusammenhang gebracht. Mit eben den Themen, die für den Patienten relevant sind. Nicht selten haben die Themen mit Verzeihen und Vergeben zu tun.

Der Regressionstherapeut führt den Patienten und der Patient selbst macht Vorschläge, wie er sein Problem lösen könnte. (Flöer, S. 52)

So bleibt der Patient in dieser Therapieform letztendlich sein eigener Experte.

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