Wie gesund sind Brombeeren

Brombeeren – leckeres und immunstärkendes Beerenobst. Jetzt ist Brombeerzeit! Die kleinen schwarzen und überaus beliebten Beeren lassen sich gut verarbeiten. Außerdem tragen sie zu unserer Gesundheit bei.

Zwischen Juli und Oktober ist sie im Handel erhältlich – im heimischen Garten ist sie im Spätsommer richtig reif und besonders aromatisch: die Brombeere. Neben der etwas milderen und auch süßlicheren Himbeere zählt sie mittlerweile zu den beliebtesten Beerenobstsorten in Deutschland.

Botanisches über die Brombeere – Rubus fruticosus

Aus botanischer Sicht handelt es sich bei der Brombeere weniger um eine Beere, sondern vielmehr um eine so genannte Sammelsteinfrucht. Brombeerpflanzen gehören zur Gattung der Rosengewächse (Rosaceae). Die wild wachsende Pflanze ist in den gemäßigten Klimazonen Nordamerikas und Eurasiens beheimatet. Unzählige Arten unterscheiden sich stark in der Farbe (dunkelrot, blau bis schwarz) und auch im Geschmack (süß und saftig, aromatisch oder aber wässrig, sauer). Etwa ab dem 19. Jahrhundert wurden sie kultiviert, inzwischen gibt es sogar dornenlose Sorten, deren Anbau sowohl im eigenen Garten als auch im Gewerbe immer beliebter wird, denn das Pflücken der kleinen Beeren wird somit deutlich erleichtert.

Verwendung und Verarbeitung von Brombeeren in der Küche

Besonders beliebt sind Brombeeren in Joghurt- oder Quarkspeisen, aber auch auf Blechkuchen machen sie sich im Sommer gut. Für die Herstellung von Saft, Püree oder auch Likör und Wein eignen sie sich bestens. In Obstsalaten und auf Torten sorgen sie für farbliche Abwechslung. Gern werden sie auch zu Gelee oder Marmelade verarbeitet. Manchmal findet man die Brombeere auch in ausgefallenen herzhaften Rezepten. Sie passt ähnlich wie die Preiselbeere außerordentlich gut zu Wildgerichten.

Brombeeren kann man einfach und schnell einfrieren, kurzes, aber gründliches Waschen beziehungsweise abbrausen ist als Vorbereitung zur Weiterverarbeitung ausreichend: Sie müssen weder geschält, noch entkernt oder geschnitten werden.

Die Brombeere – ihre Inhaltsstoffe und gesundheitsfördernden Eigenschaften

Ihre verschiedenartigen gesundheitlichen Wirkungen werden hauptsächlich den in den Beeren enthaltenen

  • Vitaminen A und C,
  • den Mineralstoffen Kalium, Kupfer und Magnesium,
  • aber auch verschiedenen bioaktiven Substanzen

zugeschrieben. Brombeeren können Kupfer binden und so der Nervosität entgegen wirken, die bei zu hoher Kupferkonzentration im Körper auftreten kann. In Form von warmem Saft hilft die Brombeere weiterhin gegen Heiserkeit und überanstrengte Stimme, als heißer Punsch beugt sie Erkältungskrankheiten vor. Bewährt hat sich – vor allem in der Volksheilkunde – auch ein Tee aus getrockneten Brombeerblättern. Dieser hat

  • blutreinigende
  • blutzuckersenkende
  • harntreibende und
  • schweißtreibende

Eigenschaften. Die Früchte der Brombeerpflanze haben darüber hinaus positive Effekte auf die Blutbildung, bei Verdauungsproblemen und Fieber. Weiterhin können die Brombeeren Venenleiden vorbeugen, da sie in der Lage sind, Gefäßwände und Bindegewebe zu stärken.

Allergien vorbeugen, das Immunsystem schützen – kein Problem für die Brombeere

Das leckere Beerenobst enthält nicht nur eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen in größeren Mengen, sondern auch biologisch hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel die Flavonoide, denen die Beeren ihre dunkle Farbe verdanken. Es handelt sich hierbei um eine Substanz, die unter anderem Histamin im Körper hemmen kann. Deshalb ist die Brombeere als natürliches Antihistamin besonders für Allergiker interessant. Der hohe Gehalt an Carotinoiden schützt und stärkt das Immunsystem, wirkt als Radikalfänger (Antioxidans).

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