Wie kann man sich besser konzentrieren?

Einige Tipps, um die Konzentration zu steigern

Wenn es uns an Konzentration mangelt, ist kein erfolgreiches Arbeiten mehr möglich. Man kann jedoch selbst die Voraussetzungen schaffen, um sich gut zu konzentrieren.

Die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, ist das A und O für eine erfolgreiche Arbeit. Aber nicht nur das: Völlig vertieft zu sein, unansprechbar für die Außenwelt, ist auch der schönste Zustand, in dem man etwas erledigen kann. Man vergisst die Zeit und spürt keine Mühe. Um diese Konzentration zu erreichen, müssen einige Dinge gegeben sein, es gibt jedoch auch noch Tricks, mit denen man nachhelfen kann.

Positive Einstellung

Ganz entscheidend ist, dass man zu der Aufgabe, die man konzentriert erledigen möchte, eine positive Haltung einnimmt, dass man ihr Interesse entgegenbringt. Zwar hat man Angst vor der Prüfung oder das Thema ist schrecklich langweilig, doch irgendwo kann man immer einen positiven Ansatzpunkt finden, und sei es der Gedanke, dass man diese Prüfung nie mehr wird machen müssen oder dass man besser als sonst wer sein möchte.

Schlaf

Ohne ausreichend Schlaf geht gar nichts. Im Endeffekt ist es besser, länger zu schlafen und dann besser, also konzentrierter, zu arbeiten, statt heldenhaft früh aufzustehen und dann weniger aufzunehmen.

Entspannung

Auf den ersten Blick scheinen Konzentration und Entspannung etwas Gegenteiliges zu sein, tatsächlich ist die Entspannung jedoch eine Voraussetzung für die Konzentration. Entspannt zu sein bedeutet hier, locker und offen zu sein, sich im Einklang mit sich selbst zu befinden.

Pausen

Da hat die Schule doch mal recht: Alle 45 Minuten eine kurze Pause von ein paar Minuten, alle 90 Minuten eine etwas längere Pause, das ist ein guter Arbeitsrhythmus. Die Pausen sollten auch echte Pausen sein, in denen man nicht mal schnell etwas anderes erledigt, was auch noch getan werden muss. Durchlüften, sich ein bisschen bewegen, entspannen – das ist das ideale Pausenprogramm.

Bewegung

Durch die Bewegung wird das Gehirn besser durchblutet, schon klappt es mit der Konzentration. Regelmäßig Sport zu treiben, hilft dauerhaft bei der konzentrierten Arbeit, das haben Wissenschaftler längst bewiesen. Doch nicht nur die Joggingrunde nach Feierabend ist sinnvoll. Statt den ganzen Tag am Schreibtisch zu kauern, sollte man so oft wie möglich für Bewegung sorgen. Eine Runde um den Block oder etwas Gymnastik neben dem Schreibtisch erfrischen den Geist.

Sauerstoff

In ungelüfteten Räumen stottert das Hirn wie ein Auto mit defekter Batterie. Daher empfiehlt es sich, wie bereits angesprochen, in den Pausen zu lüften und die Bewegung nicht nur zum Kühlschrank sondern nach draußen zu lenken.

Fester Arbeitsplatz

Ein fester Arbeitsplatz, auf dem alles benötigte bereitliegt, erleichtert den Arbeitseinstieg und signalisiert auch der Umgebung, dass man nun besser nicht gestört wird. Ob dieser Platz nun aufgeräumt ist oder chaotisch aussieht, sollte nur den Vorlieben des Benutzers entsprechen. Wichtig ist jedoch, dass der Arbeitsplatz groß genug ist, hell und sich in einer ruhigen, ablenkungsarmen Atmosphäre befindet.

Geregelte Arbeitszeiten

Stets zur gleichen Zeit zu haben, kann die Konzentration dabei unterstützen, sich automatisch einzustellen. Ideal ist es, wenn man dabei den Biorhythmus beachten kann.

Übersicht und Planung

Nicht zu wissen, wo man anfangen soll, sich vom Berg an Arbeit erschlagen oder von ihren Anforderungen überfordert zu fühlen, das sind miese Voraussetzungen für konzentrierte Arbeit. Daher lohnt es sich, zunächst alles aufzulisten, was getan werden muss, um einen Überblick zu gewinnen und um frühzeitig festzustellen, wofür man sich Unterstützung organisieren muss. Kleinschrittige Listen mit den zu erledigenden Punkten sind ein gutes Arbeitsmittel, weil es zusätzlich sehr befriedigend ist, Schritt für Schritt als erledigt durchzustreichen. Auch diese kleinen Positiverlebnisse erhöhen die Konzentration.

Essen und Trinken

Früher riet man zu Traubenzucker, doch inzwischen weiß man, dass er kontraproduktiv ist, denn nach einem kurzen Hoch, lässt er den Blutzucker in die Tiefe rauschen und damit ist die Konzentration am Ende. Effektiver ist es, regelmäßig Mahlzeiten zu sich zu nehmen. „Schwere“ Mahlzeiten sind zu vermeiden, da sie, wie jeder weiß, nur müde machen. Zu empfehlen sind vor allem Vollkornprodukte, da sie nicht nur Kohlenhydrate mitbringen, sondern auch B-Vitamine, die für das Gehirn sehr wichtig sind. Das Studentenfutter trägt seinen Namen zu Recht, Nüsse sind eine geeignete Zwischenmahlzeit für Kopfarbeiter, auch bei Bananen und Blaubeeren sollte man zugreifen.

Außerdem sollte am Schreibtisch reichlich Wasser getrunken werden. Kaffee und Tee helfen bekanntermaßen auch bei der Konzentration, allerdings sollte man es mit der Dosierung nicht übertreiben, sonst wird man nur unruhig. Nicht geeignet sind Energydrinks, da sie sehr viel Zucker enthalten.

Ablenkungen

Manche Leute schwören Stein und Bein, dass sie sich besser konzentrieren können, wenn im Hintergrund Musik läuft oder der Fernseher brabbelt. Andererseits haben Wissenschaftler herausgefunden, dass diese Leute sich angeblich irren und nur Stille die Konzentration fördert. Da hilft nur, beides auszuprobieren und das Wohlgefühl entscheiden zu lassen.

Weitere Ablenkungen wie ein geöffnetes E-Mailprogramm ein eingeschaltetes Handy oder sonstige Lieblingsablenkungen sollte man natürlich rigoros vermeiden

Arbeitstechniken

Die Wahl der passenden Arbeitstechnik verschafft Erleichterung. Die richtige Technik passt nicht nur zur Arbeit, sondern auch zu den persönlichen Vorlieben.

Rituale

Positive Rituale signalisieren, dass es nun mit der Arbeit losgeht, und wirken gleichzeitig beruhigend und entspannend. Das Lieblingsgetränk, die Duftkerze, zunächst ein kurzer Spaziergang – alles, was hilft, ist willkommen.

Sitzball

Zwischendurch einen Sitzball zu verwenden, kann ebenfalls helfen, denn um das Gleichgewicht zu halten, sind ständig die Füße im Einsatz, die Fußsohlen werden gereizt und wie beim Gehen hat dies einen positiven Effekt auf unsere Denkleistung.

Kaugummi

Kaugummi zu kauen sieht, je nach Technik, zwar unschön aus, verbessert aber die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn und ist deswegen zu empfehlen.

Liegende Achten

Manch einer schwört darauf: Etwa eine Minute lang mit einem Stift immer wieder und wieder eine liegende Acht nachzumalen, soll bei der Konzentration helfen.

Zeitspiele

Um in die Konzentration hinzufinden, hilft es oft, sich eine Uhr zu stellen mit der Vorgabe, nur eine kurze Zeit arbeiten zu wollen. Das kann eine halbe Stunde sein oder, wenn der Widerstand größer ist, auch nur fünfzehn oder zehn Minuten. Die kurze Zeitspanne verschafft Erleichterung, Entspannung, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass man nach ihrem Ablauf bereits konzentriert ist und problemlos weiterarbeiten kann. Es empfiehlt sich eine geräuschlose Uhr für die Zeitmessung zu verwenden, lieber eine Sanduhr als einen laut klingelnden Wecker. Dann bemerkt man den Ablauf der gesetzten Zeit häufig nicht einmal.

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