Wie wirkt Thuja – Thuja in der Homöopathie

Wann wird es eingesetzt? In der Homöopathie wird Thuja häufig gegen Warzen und bei unerwünschten Folgen von Impfungen eingesetzt. Es passt gut zu frösteligen Menschen, die sich bei kaltem und feuchtem Wetter schnell erkälten.

Die Ur-Substanz

Die Thuja occidentalis – auch Lebensbaum – genannt ist in Europa sehr beliebt und wird genutzt um immergrüne und blickdichte Hecken zu pflanzen.

Hierzulande ist der Lebensbaum nicht als Heilpflanze bekannt. In Nordamerika setzten ihn die Indianer jedoch seit je her zur Linderung von Gicht und Rheuma ein.

Allgemeines

Menschen, die das homöopathische Mittel Thuja benötigen, sind in der Regel sehr kälteempfindlich. Sie frieren leicht und erkälten sich schnell. Auffällig ist eine Besserung von chronischen Beschwerden während einer Erkältung.

Besonders die linke Körperhälfte ist von Beschwerden betroffen. Und auch die bevorzugte Schlafposition ist die linke Seite.

Gemüt

In der Homöopathie hilft Thuja Menschen, die unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden und sich selbst nicht für liebenswert oder attraktiv halten. Sie sind leicht zu verunsichern und verzweifelt darum bemüht, dazuzugehören. Daher verwenden Sie viel Zeit auf ihre äußere Erscheinung und pflegen ein Image, welches ihnen liebenswert erscheint. Sie zeigen kaum, wie sie wirklich sind und sind sehr bemüht darum, ihre Fassade aufrecht zu erhalten.

Menschen, die Wahnvorstellungen von etwas Lebendigem im Bauch haben oder das Gefühl haben, aus Glas zu sein, benötigen möglicherweise das homöopathische Mittel.

Modalitäten

Die Beschwerden verschlechtern sich in Gegenwart fremder Menschen, bei nasskaltem Wetter und nach dem Genuss von Tee.

Verlangen und Abneigungen

Zwiebeln werden nicht vertragen. Es kommt zu Blähungen. Es besteht eine Abneigung gegen Zwiebeln aber auch ein Verlangen nach Zwiebeln trotz der unangenehmen Beschwerden ist möglich.

Lokalsymptome

  • Hautausschläge nur an Stellen, die normalerweise von Kleidung bedeckt sind.
  • Schwitzen dagegen nur an Körperstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind.
  • Der Hals ist sehr empfindlich gegen Zugluft. Menschen die Thuja benötigen, tragen auffällig oft Halstücher und Schals.
  • Warzen an den Händen und Fingern, im Gesicht oder auf den Augenlidern. Die Warzen sind fleischig, weich, erhaben und sehen von der Oberfläche her aus wie Blumenkohl.
  • Bei Männern fällt ein geteilter Urinstrahl auf.
  • Frauen leiden unter einem intensiv riechenden Ausfluss, welcher die Wäsche gelb färbt.

Häufige Anwendungsgebiete

In der Homöopathie wird Thuja häufig bei Warzen und Hautwucherungen, bei Beschwerden durch einen Mangel an Selbstvertrauen oder auch bei Folgen von Impfungen, wie etwa einer Infektanfälligkeit eingesetzt.

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