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Homöopathischer Hausschatz – gängige Mittel

Sanfte Globuli im Kampf gegen hartnäckige Erkrankungen.

Homöopathische Mittel sind eine gute Alternative zu herkömmlichen Medikamenten, weil sie sanft und ohne Nebenwirkungen helfen

Erkältung, Kopfschmerzen, Entzündungen? Wer sich ein wenig mit homöopathischen Mitteln auskennt, kann diesen Erkrankungen mit folgenden Globuli begegnen:

Mercurius

hilft bei Angina, wenn die Erkrankung verbunden ist mit starkem Speichelfluss, üblem Mundgeruch und verstärktem Schwitzen von ebenfalls unangenehmem Geruch.

Natrium muriaticum (chloratum)

hilft bei hämmernden oder pochenden Kopfschmerzen, besonders wenn diese durch Hitze oder Aufenthalt in der Sonne ausgelöst worden sind. Die Patienten haben Verlangen nach Salz und großen Durst auf kaltes Wasser.

Nux vomica

hilft bei Beschwerden nach vielen Medikamenten oder nach zu viel Alkohol oder Nicotin. Die Patienten sind reizbar und überempfindlich gegen Geräusche und andere Sinneseindrücke. Außerdem hilft Nux vomica bei Verdauungsstörungen, besonders wenn sie verbunden sind mit erfolglosem Drang: z.B. erfolgloser Stuhldrang oder der Patient hat das Gefühl, er muss erbrechen, kann aber nicht.

Phosphor

hilft bei Blutungen (Nasenbluten, Zahnfleischbluten, etc.), besonders wenn sich die Blutungen lange nicht stillen lassen, obwohl es sich nur um kleine Wunden handelt. Außerdem hilft Phosphor bei Erbrechen, wenn das Erbrechen durch warme Getränke oder warme Speisen ausgelöst wird. Die Patienten haben großen Durst auf kaltes Wasser. Im Extremfall müssen sie wieder erbrechen, wenn es im Magen warm geworden ist.

Phytylacca

hilft bei Entzündungen von Drüsen (z. B. Mandeln oder Brust beim Stillen) wenn die geschwollene Drüse sehr hart ist. Die Patienten haben oft plötzlich stechende Schmerzen und alle Beschwerden verschlimmern sich nachts.

Podophyllum

hilft bei Durchfall während der Zahnung, besonders wenn das Kind den Mund fest zusammen gebissen hält. Der Durchfall ist oft von gelblicher Farbe, sehr üblem Geruch und sehr reichlich.

Pulsatilla

hilft bei Erkrankungen mit oder ohne Fieber, bei denen die Patienten reichliche gelblich-grüne Absonderungen haben (z.B. Erkältungen). Außerdem hilft Pulsatilla auch bei Beschwerden nach fettem Essen oder Durcheinanderessen (z. B. krank nach Kindergeburtstag). Die Patienten sind weinerlich, anhänglich und beanspruchen viel Trost und Liebesbeweise. Obwohl sie viel und leicht frieren, möchten sie immer frische Luft, die ihnen auch gut tut und alle Beschwerden bessert.

Rhus toxicodendron

hilft bei vielen schmerzhaften Beschwerden (z.B. Hexenschuss oder Ischiasbeschwerden), insbesondere wenn sich die Beschwerden durch fortgesetzte Bewegung verbessern. So tut z.B. der erste Schritt sehr stark weh, beim weiteren Gehen geht es den Patienten immer besser. Außerdem hilft das Mittel bei Herpes (auch Herpes zoster), wenn der Ausschlag verbunden ist mit starkem Brennen und Jucken und sich die Beschwerden durch Hitze und heißes Wasser verbessern. Patienten, denen Rhus toxicodendron hilft, sind im Allgemeinen sehr unruhig (u.a. auch, weil sie die ständige Bewegung erleichtert)

Rumex

hilft bei Kitzelhusten, besonders wenn die Patienten sehr empfindlich sind gegen kalte Luft und das Gefühl haben, dass die kalte Luft das Kitzeln in der Halsgrube bewirkt, was den Husten auslöst.

Ruta

ist d a s Mittel bei Verletzungen der Knochenhaut und der Sehnen. Deshalb ist es z.B. beim sogenannten Tennisellbogen oder bei einer Sehnenscheidenentzündung immer einen Versuch wert, mit Ruta zu behandeln. (Dosierung 3 x täglich, nach 1 Woche überprüfen und nur fortsetzen, wenn bis dahin eine Besserung eingetreten ist.)

Dosierung

Wenn nichts anderes angegeben ist, stündlich 1-2 Globuli (Kügelchen) D6 unter der Zunge zergehen lassen. Wenn sich die Beschwerden bessern, dann seltener, z.B. 3 x täglich 1-2 Globuli. Wenn keine Besserung eintritt, versuchen Sie ein anderes Mittel oder wenden sich an einen Profi.