Der Casanova: Die Verführungstricks des Frauenhelden

Jede Frau kann er haben, der Casanova. Mit Charisma, Attraktivität und Sexappeal werden Frauen im Sturm erobert. Was sind die Tricks des Casanovas?

Immer wieder fallen Frauen auf den wilden Männertyp „Casanova“ rein: Er ist gut aussehend, kann interessant reden, ist charmant und es sieht auf den ersten Blick nach großer Liebe aus. Der wohl erfolgreichste Verführungskünstler aller Zeiten war der Italiener Ciacomo Casanova. Der im 18. Jahrhundert lebende Frauenheld und Schriftsteller konnte jede Frau erobern, die er begehrte. Beim Werben um die Gunst der Angebeteten verfolgte er verschiedene Taktiken. Casanova verzauberte Frauen mit Gedichten, blendete sie mit einem erfundenen Adelstitel oder schlüpfte auch mal in die Rolle des schüchternen Liebhabers. Hunderte von Frauen soll er mit Hartnäckigkeit, Taktik und Charme erobert haben. Bis heute ein verführerisches Konzept: Zum Beispiel spielt Superstar John Malkovich in Wien die Rolle von Ciacomo Casanova.

Der Cassanova liebt die Jagd: Die Eroberung der Frau ist für ihn ein Spiel

Was das männliche Geschlecht von Casanova abschauen kann, ist: Nie ein plumper Aufreißer sein, sondern ein Verführer. Der Casanova ist ein Fraueneroberer, Draufgänger und Jäger. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Frauenversteher. Der Casanova versteht die Frauen zwar auch, denn er kann mit ihren Wünschen und Bedürfnissen spielen. Er gehört in die Kategorie „der Unwiderstehliche“. Seiner Auserwählten legt er die Welt zu Füßen, bis er das Eine hat, was er will. Sein Interesse an der Frau erlischt, wenn er sie erobert hat. Der Casanova liebt mehr die Jagd als die Frau und kann zum gefährlichen Herzensbrecher werden. Trugschluss ist zu glauben, ihn ändern zu können. Eine Frau, die sich mit ihm einlässt, darf lediglich ein heißes Sex-Abenteuer erwarten, mehr nicht. Getrost kann dieser Männertyp von der Merkliste für Beziehungen gestrichen werden.

Die Verführungstricks des Casanovas: Romantik und Hartnäckigkeit

Der Casanova ist romantisch, ein Kavalier, sensibel und hartnäckig. Die Romeo-Attitüde ist ein Trick, um sich nicht selbst in die Karten schauen zu lassen. Seine Masche ist, Gefühle hinter effektvollen Aktionen zu verstecken: Rote Rosen, Liebeserklärungen, Gedichte, Kerzenmeer. Die Gefahr dabei ist, dass viele Frauen der Magie des Moments erliegen. Um die Auserwählte zu beeindrucken, schlüpft er auch gerne mal in die Rolle des schüchternen und zurückhaltenden Verehrers, was meist mit Erfolg gekrönt ist. Der Casanova betont auch gerne, wie einfühlsam er ist. Der sensible Casanova gibt einem das Gefühl, dass man von ihm wahrgenommen, verstanden und geschätzt wird. Seine Hartnäckigkeit ist verblüffend. Keine Herausforderung ist ihm zu anstrengend: Ob er den Nebenbuhler ausstechen muss oder fünf Körbe bekommt, bevor sie endlich schwach wird. Wenn sich die Frau seiner Begierde entzieht, sprüht er nur so vor Ehrgeiz.

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