Der Lebenslauf – wichtige Visitenkarte bei der Jobbewerbung 

Wie Sie Ihren persönlichen Lebenslauf optimieren, um damit das höchstmögliche Interesse bei potentiellen Arbeitgebern zu erzielen, erfahren Sie hier.

In Zeiten des raschen Wechsels verliert manch einer nach langjähriger Betriebszugehörigkeit seinen Job und steht dann vor dem Problem der richtigen Gestaltung eines ansprechenden Lebenslaufs.

Es ist ausgesprochen wichtig, der Ausarbeitung dieser persönlichen Visitenkarte sowohl optisch als auch inhaltlich hohe Aufmerksamkeit zu schenken. Zumeist genügt es nicht, nur vage Angaben zu machen, da die Bewerberzahl oft sehr hoch ist und der Lebenslauf das Instrument darstellt, nach welchem entschieden wird, wer eine Chance zum Vorstellungsgespräch erhält.

Detailierte Angaben zum beruflichen Werdegang

Um die Aussagekraft eines Lebenslaufs ansprechend zu gestalten, sollten möglichst detaillierte Angaben gemacht werden über Arbeitsaufnahme, Jobende und die Tätigkeit selbst. Es verspricht mehr Erfolg, nicht nur den Beruf anzugeben, sondern zusätzlich die darin enthaltenen Arbeitsmerkmale einzeln zu benennen.

So ist es jedenfalls informativer, wenn ein Sachbearbeiter nicht nur seinen Beruf anführt, sondern auch das Aufgabengebiet darstellt, etwa Telefondienst, Bearbeitung der Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Büroorganisation, Einkauf des Bürobedarfs, Unterstützung der Marketingabteilung.

Reihenfolge der Angaben – tabellarische Darstellung

Um dem künftigen Arbeitgeber die Möglichkeit zu geben, sich vom Bewerber ein Bild zu machen, spielt auch die Reihenfolge der Darstellungen eine nicht unbeachtliche Rolle:

Den persönlichen Daten wie Name, Geburtsdaten, Staatsbürgerschaft, Familienstand, Kinder folgen schulische und berufliche Ausbildungen. Dem Thema beruflicher Fortbildung einen eigenen Punkt zu widmen birgt den Vorteil, dass man damit hohe Lernfähigkeit demonstriert und somit die Möglichkeit besteht, sich neue Aufgabengebiete rasch anzueignen. Die Übersicht über den beruflichen Werdegang ist idealerweise detailgenau angeführt, wobei Zeiten der Arbeitslosigkeit ruhig Lücken hinterlassen dürfen, welche dann im Vorstellungsgespräch über Befragung gefüllt werden.

Liegen besondere Kenntnisse und Befähigungen vor, ist es ratsam, diese gleichfalls anzugeben, da damit das Interesse des potentiellen Arbeitgebers zu wecken ist.

Das Foto als Sympathieträger

Der Wahl des geeigneten Fotos sollte eine gewisse Aufmerksamkeit geschenkt werden. Einerseits sollte es möglichst aktuell sein, andererseits ist das Bild zugleich ein wichtiger Sympathieträger, weshalb anzuraten ist, hier eine Aufnahme in entspannter Atmosphäre zu wählen, denn der erste Eindruck ist häufig der entscheidende.

Besondere Fähigkeiten und Kenntnisse

Hier sollten Sie abschließend angeben, über welche nicht alltäglichen Kenntnisse Sie verfügen, welche nicht unbedingt berufsspezifisch vorausgesetzt werden. Der Sachbearbeiter könnte hier gegebenenfalls EDV-Kenntnisse thematisieren und sämtliche Programme, mit welchen er oder sie jemals gearbeitet hat, anführen.

Vergessen Sie nicht, den Lebenslauf am Ende mit Ortsangabe und Datum (Monat und Jahr) zu versehen, damit der Empfänger erkennen kann, dass es sich um ein aktuelles Dokument von Ihnen handelt.

Wer nun auch noch ein ansprechendes Bewerbungsschreiben vorlegt, kann zu einem hohen Prozentsatz mit einer Einladung zum persönlichen Bewerbungsgespräch rechnen!

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