Fitness in den eigenen vier Wänden

Vielen Menschen ist ihre körperliche Fitness wichtiger denn je. Ein Sportstudio in den eigenen vier Wänden kann dafür genau die richtige Lösung sein.

Die Arbeitszeiten vieler Berufstätiger lassen Sport in einem Verein nicht zu, und auch das feierabendliche Joggen im strömenden Regen etwa ist für viele Menschen keine sehr angenehme Vorstellung. Wer sich und seiner Gesundheit aber dennoch etwas Gutes tun möchte und nicht auf regelmäßiges Training verzichten will, der kann auch zu Hause für seine körperliche Fitness sorgen.

Einrichtung eines Mini-Sportstudios in den eigenen vier Wänden

Denn mit relativ wenig Aufwand lässt sich ein komfortables Mini-Sportstudio in den eigenen vier Wänden einrichten. Das bringt ein großes Maß an zeitlicher Flexibilität mit sich, die für viele an erster Stelle steht, und es erspart zudem lästige Anfahrtswege. Nicht zuletzt ermöglicht es aber auch ein effektives Training ohne störende Beobachter.

Kosten und Nutzen sollten ganz genau abgewogen werden

Bevor es zur Sache geht, sollten Kosten und Nutzen jedoch genau abgewogen werden. Für eine Grundausstattung – etwa bestehend aus Ergometer, Multistation und verschiedenen Kleingeräten – muss man bereits rund 1000 Euro veranschlagen.

Raumgestaltung darf auch bei einem Fitnessraum nicht vernachlässigt werden

Anschließend kann man sich zudem der Raumgestaltung widmen. Ein Fitnessraum sollte mindestens 15 Quadratmeter groß sein. Im Idealfall sorgen ein bis zwei Fenster für eine gute und ausreichende Belüftung. Denn wer viel trainiert, der schwitzt auch vermehrt – und dabei besteht leicht die Gefahr, dass Feuchtigkeit kondensiert und somit die Schimmelbildung begünstigt. Zusätzlicher Schallschutz ist nicht unbedingt notwendig, sollte aber bedacht werden, falls sich der Fitnessraum über einem Schlafzimmer oder aber generell in einem Mehrfamilienhaus befindet.

Der Bodenbelag muss rutschfest, pflegeleicht und strapazierfähig sein. Echte Sportbodenbeläge sind in vielen Qualitäten und Optiken erhältlich – von Echtholzparkett bis Rollenware – und lassen sich in der Regel ausgezeichnet reinigen und pflegen. Die Wände können beliebig gestaltet werden, sollten aber im Hinblick auf die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum nicht deckenhoch gefliest und somit versiegelt sein.

Das i-Tüpfelchen eines jeden Fitnessraums ist die Beleuchtung – und damit man während des Trainings nicht geblendet wird, sind indirekte Lichtquellen sehr empfehlenswert. Zudem empfinden die meisten Menschen „warme“ Lichtquellen als angenehm und wohltuend. Die Wirkung der Beleuchtung sollte daher nicht unterschätzt werden – denn nur wenn man sich wirklich rundum wohlfühlt, wird man den Fitnessraum auch regelmäßig nutzen wollen.

Auch eine anständige Musikanlage darf nicht fehlen, denn Musik zählt gerade beim Sport zu den wertvollsten Motivationsquellen. Wer Übungen nach Anleitungsvideos durchführen möchte, braucht zudem einen Fernseher und ein entsprechendes Abspielgerät. Hier bietet sich ein platzsparender Flachbildschirm an. Während des eher eintönigen Trainings auf einem Crosstrainer oder aber einem Laufband, genießen es zudem viele Menschen, sich vom Fernsehprogramm ablenken zu lassen, so dass die Zeit schneller verfliegt.

Je mehr Sportgeräte ins Wohnumfeld integriert werden, desto wichtiger sind für viele Nutzer auch die ästhetischen Aspekte. Hier kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen, denn inzwischen werden selbst die Bezüge von Hantelbänken oftmals schon haargenau auf aktuelle Wohntrends abgestimmt.

Gute Beratung ist das A und O

Doch Raumgestaltung und Geräteausstattung sind längst nicht alles – denn wer bisher noch gar keine Erfahrungen mit einem solchen Trainingsprogramm gesammelt hat, der sollte sich in jedem Fall zunächst einmal von einem erfahrenen Fitnesstrainer beraten lassen und sich eventuell für einen Schnupperkurs in einem Fitnessclub entscheiden. Denn erst dort wird man wirklich feststellen können, ob diese Form der Bewegung auch das Richtige für einen selbst ist, und ob sich die Anschaffung eines eigenen Fitnessraums demnach überhaupt lohnt.

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