Für die Planung der Traumhochzeit sollte man sich Zeit nehmen 

Bevor Brautleute vor den Altar treten, müssen sie sich um Eheringe, Hochzeitstorte, Einladungen und noch viel mehr kümmern. Das alles braucht seine Zeit.

Im Idealfall findet im Leben eines jeden Einzelnen nur eine Hochzeit statt. Aus diesem Grund sollte der schönste Tag im Leben genau das sein: Der schönste Tag im Leben. Um in aller Ruhe eine Hochzeit mit allem drum und dran zu organisieren, sollte man sich genügend Zeit lassen. Mindestens sechs Monate, besser noch ein Jahr.

Heiratsantrag, Zeitplan, Märchenhochzeit

Der Heiratsantrag ist gestellt und sie, beziehungsweise er hat ‚ja’ gesagt. Damit kann die Planung losgehen.

Damit alles entsprechend der eigenen Vorstellungen abläuft, übernimmt man die Projektleitung am besten selbst, holt sich höchsten die Hilfe der Trauzeugen oder eines Hochzeitsplaners. Dass die Brauteltern eine Hochzeit vorbereiten, ist nicht mehr üblich, da die Vorstellungen unter Umständen arg auseinander gehen.

Ein Jahr vor der Hochzeit gibt es noch nicht viel zu tun, aber es macht Sinn, sich Gedanken über das Datum zu machen. Mit einem Wunschtermin sollte man zeitnah zum Standesamt gehen. Gleichzeitig empfiehlt sich eine Recherche, um sicher zu gehen, dass es keine ‚Gegenveranstaltungen‘ wie Messen oder ähnliches gibt. Wer eine kirchliche Trauung plant, sollte überprüfen, ob Kirchenfeste in die Quere kommen.

Falls in Kürze in der Nähe eine Hochzeitsmesse stattfindet, kann man sich dort Anregungen holen.

Noch sechs Monate bis zur Vermählung: Kennen sich die Schwiegereltern schon?

Kennen ihre Eltern schon seine Eltern? Sechs Monate vor der Hochzeit wird es höchste Zeit, das erste Treffen zu arrangieren.

Jetzt sollte man sich auch erste Gedanken über die Gästelisten machen. Wer kommt mit ins Standesamt? Wer wird zum Polterabend eingeladen? Wie viele Gäste werden es insgesamt sein? In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie groß das Budget ist. Wer zahlt was? Übernehmen die Brauteltern die Kosten? Man sollte auch über Details nachdenken wie: Ist die Kirche überhaupt groß genug für die geladenen Gäste?

Auch die Frage bezüglich der notwenigen Dokument ist zu klären. Wenn alles parat ist, sollte das Aufgebot spätestens jetzt bestellt werden. Gleichzeitig kann man sich nun nach Brautkleid und Anzug für den Bräutigam umsehen. Falls es einheitlich gekleidete Brautjungfern geben soll, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich zu kümmern.

Das Ja-Wort rückt näher – noch drei Monate Zeit bis zur Trauung

Die Termine bei Standesamt und Kirche stehen fest. Bei einem Gespräch mit dem Pfarrer oder Pastor sollte der Ablauf der Trauungszeremonie besprochen werden.

Alle Lokalitäten sollten jetzt ausgesucht und gebucht werden. In jedem Fall sollten Braut und Bräutigam das Restaurant für die Feier kennen oder aber testen.

Danach geht es gleich an die Einladungen. Heutzutage ist es üblich, dass das Design von Einladungen, Menü- und Tischkarten durchgängig ist. Auf den Einladungen können auch gleich Hinweise bezüglich der Geschenke stehen: Wer verwaltet die Wunschliste? Liegt eine Hochzeitsliste aus?

Die Sache mit dem Brautkleid und dem Anzug sollte drei Monate vor der Hochzeit geregelt sein. Schließlich muss noch Zeit für Änderungen und die Wahl von Accessoires sein. Und dazu gehören natürlich auch die Eheringe! Zu guter letzt sollte jetzt ein Hochzeitsfotograf gebucht werden, der den Tag in Bildern festhält.

In acht Wochen wird geheiratet: Haben die Trauzeugen einen Personalausweis?

Da Trauzeugen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis benötigen, sollte man nachfragen, ob der vorhanden ist. Wenn Gäste eine weite Anfahrt haben, muss sich um Unterbringungsmöglichkeiten gekümmert werden. Wenn das Restaurant für die Feier abgelegen liegt, sollte man darüber nachdenken einen Bus zu chartern. Steht der Ablauf für die Trauungszeremonie? Wird es Blumenkinder geben? Hat die Kirche einen guten Organisten? Wie sieht es mit der Menüfolge aus? Vielleicht hat der Küchenchef ein paar gute Vorschläge. Und wie sieht es mit der Hochzeitstorte aus? Auch wegen des Blumenschmucks sollte man jetzt zum Floristen gehen.

Und dann ist da noch die Frage, wie die Braut zur Kirche kommt? Mit einer Limousine oder doch besser mit einer Kutsche?

Die Outfits für die Hochzeit passen jetzt perfekt. Ein letzter Blick entscheidet darüber, ob die Kleidung noch einmal in die Reinigung muss. Und damit auch sonst äußerlich alles perfekt ist, sollte die Braut jetzt bald den Termin mit der Friseurin ihres Vertrauens vereinbaren und den Verlauf des Tages absprechen.

Die letzten Vorbereitungen für den großen Tag, Polterabend, Junggesellenabschied

In den letzten drei Wochen geht es um Details: Wer nimmt die Gäste vor der Kirche in Empfang? Wo findet der Sektempfang statt? Wer kümmert sich um Geschenke und Blumen?

Stimmt der Zeitplan? Wird es in der örtlichen Zeitung eine Trauungsanzeige geben? Steht die Tischordnung? Hat jemand abgesagt?

Zwei Wochen vor der Hochzeit sollte der Bräutigam sich dann um Brautstrauß und Morgengabe kümmern, und jemand sollte ihn an diese Aufgaben erinnern!

Am Vorabend der Hochzeit feiert das Brautpaar dann vielleicht noch einen Polterabend, oder jeder macht zum Junggesellenabschied mit seinen Freundinnen und Freunden noch einmal einen Wochenendausflug in ein Wellness-Hotel oder zum Campen in die Berge.

Am Tag vor der Eheschließung sollte auf jeden Fall alles fertig sein, damit der schönste Tag beginnen kann.

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