Heilpflanzen – Ampfer, Anis, Arnika, Artischocke und Augentrost

Es gibt zahlreiche Pflanzen, welchen eine heilende Wirkung zugesprochen wird. Unterschiedliche Stoffe wirken gezielt gegen spezifische Krankheiten.

Heilpflanzen sind Pflanzen, die aufgrund ihrer wertvollen Stoffe für medizinische Zwecke verwendet werden. Auch in der heutigen modernen Medizin werden Arzneistoffe aus unterschiedlichen Pflanzen gewonnen. Vor allem im asiatischen Raum schwören Mediziner auf die heilende Wirkung von Pflanzen.

Krankheiten mit Ampfer vorbeugen

Der Ampfer gehört zu den Knöterichgewächsen und gedeiht in Störzonen. Die Pflanze kann bis zu 80 Zentimeter hoch wachsen und bevorzugt einen feuchten Untergrund. Als Gemüsebeilage erweicht sie den Bauch, heilt Halskrankheiten und kann in Verbindung mit Wein der Gelbsucht und Blasensteinen entgegen wirken. Auch bei Schlangenbissen findet Ampfer Anwendung. Bekannt sind Schafampfer, Schildampfer, Spinatampfer, Blutampfer oder Hainampfer.

Erkältungen mit Anis heilen

Anis wird auch Brotsamen oder Runder Fenchel genannt. Die Samen wirken bei Blähungen entkrampfend und lösen Schleim. Einzig und allein die Samen der Pflanze werden verwendet. Bei Heiserkeit, Husten, Erkältungen, Blähungen und Verdauungsbeschwerden wird die heilende Wirkung von Anis genutzt.

Arnika – Prellungen werden gelindert

Auch als Bergwohlverleih und Wohlverleih bekannt. Die Arnika ist eine Pflanzenart, bei der Blüten und Wurzeln für medizinische Zwecke verwendet werden. Die entsprechenden Teile wirken entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Arnika wird vorwiegend von außen angewandt. Von innen erweitert sie Gefäße und regt den Kreislauf an. Äußerlich werden Blüten und Wurzeln bei Prellungen, Verstauchungen, Gelenkentzündungen und Rheuma genutzt. Innerlich wird Arnika bei Arterienverkalkungen und niedrigem Blutdruck verwertet. Die richtige Dosierung sollte mit einem Arzt besprochen werden. Bei der äußerlichen Anwendung können typbedingt Hautreizungen auftreten. Außerdem kann Arnika den Magen und Darm reizen sowie den Kreislauf überanstrengen. Da die Pflanze unter Naturschutz steht, darf sie nicht gepflückt oder ausgegraben werden.

Die Artischocke als Leber und Gallenschutz

Ausschließlich Blätter, Wurzeln und Blütenköpfe der Artischocke sind für die Medizin wertvoll. Artischocken wirken auf Leber und Galle anregend. Außerdem wird der Blutfettspiegel verringert. Wie die Arnika wird die Artischocke bei Arterienverkalkungen eingesetzt. Sie soll auch bei Leber- und Gallenbeschwerden helfen. Artischockenblätter können auch als Teearoma verbraucht werden. Die Inhaltsstoffe der Artischocke punkten durch ihren diätetischen Charakter.

Sehbeschwerden mit Augentrost verbessern

Augentrost ist auch unter dem Namen Augustinuskraut und Grummetblume bekannt. Nur blühendes Kraut kann für Heilungen verarbeitet werden. Bei äußerer Anwendung wirkt Augentrost entzündungshemmend. Vom Namen abzuleiten ist die wirksame Heilung von Augenbeschwerden jeglicher Art. Angewandt wird das Heilkraut bei Bindehaut- und Lidrandentzündungen sowie bei Überanstrengungen der Augen. Populär sind Skandinavischer Augentrost, Schlanker Augentrost, Großer Augentrost und viele weitere Pflanzen.

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