Partnersuche im Internet

Wer seine Liebe im Netz sucht, sollte Vorsichtig sein. Wer schüchtern ist oder einfach keinen Partner findet, sucht sein Glück im Internet. Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Nicht alles ist so, wie es scheint.

Einsame Abende vor dem Fernseher, lange Wochenenden alleine zu Hause und Urlaub oder Kinobesuche ohne Partner sorgen nicht unbedingt für Glück und Zufriedenheit.

Viele Menschen sind einsam und unglücklich über diese Tatsache. Sie wollen etwas an diesem Zustand ändern und suchen einen Partner. Doch wie stellt man das am besten an? Geht man einfach los und lädt jemanden zum Kaffee ein? Sicher, das ist eine Möglichkeit – doch die meisten sind eher schüchtern und zurückhaltend. wenn es darum geht, jemanden anzusprechen, der ihnen wirklich gut gefällt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf Kuppelversuche von Freunden oder Bekannten anzusprechen. Doch es gibt nur wenige, die hierauf nicht allergisch reagieren. Niemand möchte gerne verkuppelt werden. Jeder möchte sich seinen Partner selbst aussuchen und beim ersten Date Schmetterlinge im Bauch spüren. Doch nicht jeder schafft dies im realen Leben.

Reden und Flirten im Internet

Gerade schüchterne Menschen und solche, die oft enttäuscht wurden, fliehen ins Internet um sich einen neuen Partner zu suchen. Auch die Angst vor dem berühmten Korb, wenn man jemandem seine Liebe gesteht ist ein Grund dafür.

Im Gegensatz zum realen Leben ist es im Internet sehr leicht auf andere Menschen zuzugehen. Da man sein Gegenüber nicht sieht und von ihm nicht gesehen werden kann, ist die Hemmschwelle nicht so hoch. Man redet – bzw. schreibt – relativ schnell freizügig über sich und sein Leben. Eh man sich versieht, weiß man voneinander mehr, als man von seinem früheren Partner nach Monaten oder Jahren wusste.



Online-Flirten ist extrem einfach. Muss man hierbei ja keine Angst haben ausgelacht zu werden – es weiß doch niemand, wie man aussieht. Egal, ob dick oder dünn, groß oder klein, Brille oder Sommersprossen – jeder hat eine Sache, die er an sich selbst nicht mag und sich daher schämt, weil er denkt, andere sehen das auch so. Im wahren Leben ist dies oft ein Grund für extreme Schüchternheit und Zurückhaltung. Doch im Internet kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen und ohne jede Hemmung flirten.

Tücken der Partnersuche im Internet

Wer ernsthaft nach einem Partner sucht, sollte jedoch vorsichtig sein. Nicht alles, was beim Chatten oder Surfen erzählt wird, entspricht auch der Wahrheit. Solange ohne Webcam geflirtet und gechattet wird, weiß man nicht, wer sich auf der anderen Seite befindet. Man hat keine Ahnung, wie alt derjenige ist und wie er aussieht. Niemand sollte leichtfertig alles glauben, was er von seinem Online-Partner erfährt. Per Mail geschickte Fotos etwa können schon ein paar Jahre alt sein oder gar von jemand ganz anderem.

Wenn jemand verliebt ist, fällt es ihm schwer an seinem „Partner“ zu zweifeln. Doch gerade im Internet ist äußerste Sorgfalt geboten. Es wird gelogen was das Zeug hält – gerade in Bezug auf Alter, Aussehen, Job und Familienstand.

Viele flirten nur aus Spaß und Langeweile – sie denken sich entweder nichts dabei, oder es ist ihnen egal, dass sich ihr Flirtpartner möglicherweise verliebt. Sehr gefährlich sind Online-Welten, in denen attraktive Avatare durch die Gegend laufen. Schnell werden sie als Lustobjekt angesehen und entsprechend angeflirtet oder angemacht. Das sich hinter diesen Avataren Menschen mit Gefühlen verbergen, wird entweder vergessen oder einfach ignoriert.

Vorsicht bei der Partnersuche im Internet

Natürlich ist nicht jeder schlecht und hat nur Übles im Sinn. Es gibt auch viele Paare, die sich über das Internet kennen und lieben gelernt haben. Einige haben geheiratet und Familien gegründet. Doch jeder, der sein Glück im Netz finden möchte, sollte äußerst vorsichtig sein. Es gibt beispielsweise seriöse Partnerbörsen, an die man sich wenden kann.

Wer das nicht möchte, sollte von Anfang an mit offenen Karten spielen und dies auch von seinem Chat- und Flirtpartner verlangen. Private Daten sind streng geheim – so lange wie möglich. Namen, Telefonnummer, Geburtsdatum usw. sollte man wirklich erst dann herausgeben, wenn man sicher ist, mit wem man es zu tun hat. Vorsicht ist auch geboten, wenn der eigene Name Bestandteil der E-Mail-Adresse ist. Zum Plaudern mit Fremden sollte man sich lieber eine unverbindliche E-Mail-Adresse anschaffen.

Wer merkt, dass er dabei ist sich zu verlieben, sollte z. B. den richtigen Namen seines „Partners“ in Erfahrung bringen. So kann er Nachforschungen anstellen und mit etwas Glück herausfinden, ob es sich lohnt, sich in ihn/sie zu verlieben. Weigert sich der Chatpartner seinen Namen preiszugeben, ist es ihm möglicherweise nicht ernst.

Auch wenn alles perfekt ist, jeder mit offenen Karten spielt und man sich wirklich gegenseitig vertrauen kann, also alles absolut seriös ist. Es gibt keine Gewähr, dass man sich auch im realen Leben gut versteht.

Generell gilt:

  • Äußerste Vorsicht bei der Partnersuche im Internet.
  • Man darf keinem einfach so vertrauen, nur weil er nett und freundlich klingt.
  • Es gibt keine Garantie für die große Liebe.

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