Sich richtig bewerben – das Bewerbungsdossier

Wie bewirbt man sich am besten, und was muss und sollte ein Bewerbungsdossier enthalten?

Eine Bewerbung besteht aus mehreren Teilen, deren Inhalt und richtige Gestaltung für den Erfolg einer Bewerbung ausschlaggebend sein können.

Das Deckblatt

Das Deckblatt sollte aus einigen wichtigen Details bestehen, nämlich dem vollen Namen, die Anschrift, einem Bewerbungsfoto, der E-Mail-Adresse und der Telefonnummer in der Kopfzeile oder im oberen Drittel des Deckblattes. Weiters soll natürlich erkennbar sein, dass es sich um eine Bewerbung handelt, also mittig „Bewerbungsdossier“ sowie eine „Inhaltsangabe“ (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Abiturzeugnis, Praktikumszeugnisse, Zertifikate) erfassen.

Das Bewerbungsschreiben

In der Kopfzeile sollte der persönliche Name und die Adresse angeben werden. Anschließend wird die Bewerbung wie ein normaler Brief gestaltet. Beim Empfänger wird der Firmennamen, der Ansprechpartner und die Adresse angegeben. Ort und Datum sollten ebenfalls oberhalb des Betreffs linksbündig sichtbar sein. Das Schreiben selbst könnte dann so lauten:

Bewerbung als Sekretariatsmitarbeiterin im SS11 & WS11/12

Sehr geehrter Herr Dr. (Name),

als begeisterte (Studiengang)studentin mit hohem Interesse am … bin ich sehr an einer geringfügigen Arbeitsbeschäftigung während dem Sommersemester 2017 und dem Wintersemester 2016/17 neben meinem Vollzeitstudium in Ihrem Unternehmen interessiert.

Derzeit bin ich Studentin im zweiten Semester des Diplomstudienganges … an der Universität … Den ersten Abschnitt werde ich im Herbst 2017 abschließen.

Beruflich war es mir bis jetzt leider noch nicht möglich Eindrücke im Bereich der … zu sammeln. Um meine beruflichen Kompetenzen zu erweitern und meinen Wunsch, der Praxis der … etwas näher zu kommen, um die zu erlernende Theorie besser zu verstehen, wäre ich über eine Zusammenarbeit mit Ihnen (oder: in Ihrem Unternehmen) sehr erfreut.

Mich reizen die Herausforderung und die Möglichkeit einer praxisorientierten Weiterbildung neben meinem Vollzeitstudium, welche die Mitarbeit in Ihrem Unternehmen an mich stellt. Ich bin sehr motiviert, die damit einhergehenden Tätigkeiten anzunehmen. Dabei helfen mir meine Kommunikationsfähigkeit und meine Einsatzbereitschaft. Als bisher in vielen Bereichen des Tourismus eingesetzte Servicemitarbeiterin bin ich Stresssituationen und auch das Arbeiten im Team gewohnt. Wenn Sie eine Mitarbeiterin mit Engagement und stetiger Lernbereitschaft suchen, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, die Richtige für Sie zu sein.

Detaillierte Informationen über mich und meinen bisherigen Werdegang entnehmen Sie bitte dem Lebenslauf. Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit nehmen meine Bewerbungsunterlagen zu prüfen, und warte gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

(Ihr Name)

Der Lebenslauf

Auf der ersten Seite des Lebenslauf sollten auf jeden Fall grundsätzliche Dinge stehen: der persönliche Name und die Anschrift und natürlich auch die persönlichen Daten sowie eine Handynummer, was man gerade studiert oder was man arbeitet. Ebenfalls sollte man auf der ersten Seite ein schönes Foto hinzufügen, eventuell auch noch ein Lebensmotto (was vielen Firmen sehr gut gefällt).

Weiters wichtig ist die schulische Aus- und Weiterbildung. Wichtig dabei ist, dass man zuerst das angibt, was man gerade studiert oder arbeitet, seit wann und wo, anschließend von wann bis wann man in welchen Schulen gelernt hat und in welchem Ort sich diese Schulen befanden. Das nächste sind die wichtigen absolvierten „Zusatzprüfungen“ in den jeweiligen Ausbildungsstätten, die man absolviert hat. Hier ist es auch wichtig, das Jahr anzugeben, wann die Prüfung bestanden wurde.

Die Reife- und Diplomprüfung sollte man einzeln erwähnen, da diese natürlich für viele Firmen ausschlaggebend und wichtig ist bei den jüngeren Bewerbern. Die einzelnen abiturierten Fächer anzugeben ergibt auch ein gutes Bild. Nicht zu vergessen ist das Jahr, in dem man die Matura/das Abitur bestanden hat.

Anschließend kann man noch mit Praktika und Ferialjobs, welche man während der schulischen Ausbildung gemacht hat, punkten. Wichtig ist, den Firmennamen anzugeben, den Ort der Firma, in welchem Bereich und in welchem Zeitrahmen man tätig war. Die persönlichen Fähigkeiten sollte man grundsätzlich nicht vergessen, da man hier angibt, welche Sprachen man spricht, ob man EDV-Kenntnisse hat, die eigenen Charaktereigenschaften (natürlich nur die guten) oder auch ob man eventuell den Führerschein hat (manche Firmen verlangen das).

Ebenfalls nicht fehlen sollten die eigenen Interessen. Natürlich sollte man hier nicht angeben, dass man gerne und viel auf Partys unterwegs ist oder ein richtiger Computerfreak ist, der immer zuhause sitzt und nichts macht. Hier sollte man selber einschätzen, was der bestimmten Firma gefallen könnte. Wenn man sich bei einer Autofirma bewirbt, sollten die Interessen auch bei Autos liegen, man sollte angeben können, dass man sich gut auskennt und warum. Natürlich sollte es auch der Wahrheit entsprechen.

Zuletzt kann man, muss man aber nicht, die Eltern und Geschwister angeben und wo diese beschäftig sind und in welchem Bereich. Eventuell kann die Firma hier sehen, wie engagiert die eigene Familie ist. Am Schluss des Lebenslaufes wird wieder der Ort und das Datum angegeben sowie eine Unterschrift.

Zeugnisse

Am besten und einfachsten gehts, wenn man Kopien der Zeugnisse erstellt und es dem Bewerbungsdossier beilegt. Beigelegtes muss auf dem Deckblatt erwähnt werden.

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