Wie funktioniert die Kreta-Diät

Die Mittelmeerdiät oder Kreta-Diät. Gesunde Ernährung, die Spaß macht. Leben Sie doch einmal wie am Mittelmeer. Zumindest bei der Ernährung ist das möglich, und das mit einem äußerst angenehmen Nebeneffekt: Genuss ohne Reue.

Die Anwohner des Mittelmeeres sind besonders lebensfroh und machen meist einen sehr gesunden Eindruck. Eine Ursache dafür soll in ihrer besonderen Ernährung liegen. Aus der leichten und gesunden Nahrung der südeuropäischen Länder haben Ernährungswissenschaftler die sogenannte „Mittelmeerdiät“ entwickelt. Doch dabei handelt es sich keineswegs um eine Kranken- oder Schonkost, sondern vielmehr um eine Methode, sich auf angenehme Weise gesünder zu ernähren.

Die Nahrungspyramide

Stellen Sie sich die Mittelmeerdiät einfach wie eine Pyramide vor: Die breite Basis bilden Lebensmittel, die besonders häufig verzehrt werden sollten. Darüber liegt ein schmalerer Streifen von Produkten, die man in Maßen zu sich nehmen sollte, und die Nahrungsmittel an der Pyramidenspitze dürfen nur gelegentlich konsumiert werden.

Getreideerzeugnisse als Basis

Die Grundlage der gesunden Mittelmehrkost besteht aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Brot, anderen Getreideerzeugnissen, Pasta, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Zusätzlich sollten Sie viel frisches Gemüse der Saison essen sowie reichlich Kräuter und Knoblauch. Und natürlich frisches Obst, am besten täglich als Nachspeise. Als Fett wird in der Mittelmeerdiät hauptsächlich das reichhaltige Olivenöl verwendet. Mit diesen Zutaten lassen sich leckere Gerichte zubereiten. Zum Beispiel mediterranes Pizzabrot.

Fleisch und Alkohol in Maßen

In Maßen sollten Sie Fisch, Geflügel und Milchprodukte zu sich nehmen, letztere vor allem in Form von Käse und Joghurt. Rotes Fleisch und Eier dürfen nur gelegentlich verzehrt werden. Alkohol steht an der Pyramidenspitze, darf also nur in kleinen Mengen konsumiert werden, doch das wiederum ist üblich: Ein Gläschen Wein gehört in den Mittelmeerländern einfach zu einer guten Mahlzeit.

Kleine Appetitanreger

In Italien heißen sie „Antipasti“, in Spanien kennt man sie als „Entremeses“ und die Franzosen lieben ihre „Hors d’œuvres“ – kleine Appetitanreger, die zu jedem Menü gehören. Ein direkter Einstieg in ein Essen ist für viele unserer südeuropäischen Nachbarn unvorstellbar. Sie sind überzeugt, dass es gesünder ist, den Magen vor dem Hauptgang erst einmal zu öffnen. Dem Vorspeisenregister, ob warm oder kalt, sind kaum Grenzen gesetzt.

Die italienischen Antipasti („das, was vor der Pasta kommt“) bestehen meist aus mariniertem Gemüse, eingelegtem Fleisch oder Fisch. Eine berühmte Spezialität ist das „Carpaccio“, mariniertes Rindfleisch. Typische französische Entrees sind Zwiebelsuppe, sahnige Pasteten oder kleine gefüllte Quiches. In Spanien schätzt man neben den berühmten „Tapas“ auch die kalt-saure Gemüsesuppe „Gazpacho“ oder einfach frisches Brot mit Oliven und Aioli, der beliebten Knoblauchmajonaise.

Essig weckt den Magen auf

Die kleinen Appetithäppchen sollen aber nicht satt machen, sondern sind, im Gegenteil, zum Hungrigwerden da. Aus diesem Grund enthalten viele Vorspeisen säuerliche Zutaten wie Vinaigrette oder Marinade, die mit Essig hergestellt werden – denn Essig weckt den Magen auf.

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