Wie funktioniert Haarverdichtung

Das sollten Sie wissen: Fragen und Antworten rund um das Thema „Haarverdichtung“ und „Haarausfall“! Lesen Sie nach, wie Haarverdichtung funktioniert und welche „Haarstrategien“ Ihnen mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein schenken. Haarausfall, feines oder schütteres Haar: Das ist in Deutschland oft noch ein Tabuthema, wenn es das weibliche Geschlecht betrifft. Während Männer problemlos zu ihrer fehlenden Haarpracht stehen können, haben es Frauen in dieser Hinsicht schwer. Denn volles Haar steht für Attraktivität, Weiblichkeit, Jugend und Gesundheit.

Entsprechend groß ist die seelische Belastung, wenn Haarprobleme auftreten. Und diese kommen nach Auskunft von Friseuren, die sich Tag für Tag mit dem „Haarkummer“ ihrer Kundinnen auseinandersetzen, immer häufiger vor. Immer mehr Frauen leiden altersbedingt oder durch genetische Veranlagung, Stress oder Ernährungssünden unter feinem, brüchigem Haar und Haarausfall. Für die betroffenen Frauen ist das ein ernstes Problem. Viele fühlen sich verletzlich und unattraktiv – ihr Selbstwertgefühl leidet massiv.

Betroffene Frauen versuchen in der Regel zunächst, mit Haarwuchsmitteln, Nahrungsergänzungen oder Stylingprodukten die fehlende Haarfülle zu kompensieren – oft jedoch, ohne den gewünschten Effekt zu erzielen. Irgendwann verbergen selbst heftiges Toupieren und viel Haarspray nicht länger, dass die Haare extrem dünn gesät sind. Haarteile und Perücken erscheinen dann oft als der letzte Ausweg, sind aber mit vielen Nachteilen verbunden und sehen häufig auch sehr unnatürlich aus.

Natürliche Fülle zurückgewinnen

Eine relativ wenig bekannte Alternative ist die Haarverdichtung. Sie entpuppt sich oftmals als echter Ausweg. Diese neuartige Lösung bringt absolut natürlich wirkende Ergebnisse: Das Haar wirkt wieder voll und gesund, ohne dass der Eindruck von Künstlichkeit entsteht.

Neuartige Haarverdichtungsmethoden lassen sich auf die verschiedensten Formen von Haarausfall abstimmen und verschaffen Abhilfe bei sehr feinem oder schütterem Haar und sogar bei vereinzelten Kahlstellen. Hierbei wird das eigene Haar schonend mit hochwertigen Echthaaren, die in Farbe, Struktur und Länge dem Eigenhaar entsprechen, aufgefüllt.

Haarprobleme lassen sich lösen

Nicht leiden, sondern handeln und die individuell passende Lösung suchen: Das raten Experten, die sich mit dem Problem „weiblicher Haarverlust“ und entsprechenden Lösungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Denn füllige Haare bedeuten Lebensqualität – und zwar in größerem Ausmaß, als den Betroffenen oft bewusst ist. Bei der Wahl eines Haarverdichtungsanbietes ist allerdings Vorsicht geboten. Nicht jeder bringt die gewünschte Qualität.

Haarverdichtung – die 12 wichtigsten Fragen:

Warum kämpfen viele Frauen unter dünner werdendem Haar oder Haarausfall?

Wichtigste Ursache ist der Alterungsprozess in seiner ganz natürlichen Form. Dass Haarstärke und Haarmenge mit zunehmendem Alter abnehmen, ist ein normaler Vorgang. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Ursachen: Manche Frauen waschen ihre Haare zum Beispiel zu oft oder sie strapazieren sie beim Kämmen und Bürsten. Das kann dazu führen, dass die Haare abbrechen oder gar ausgerissen werden. Gerade im nassen Zustand kann Styling besonders strapaziös sein. Auch Hitzestyling mit Glätteisen und Fön oder häufiges Färben sind weitere häufige Belastungsfaktoren. Haarausfall kann aber auch in der Schwangerschaft durch hormonelle Veränderungen entstehen. Auch Stress oder Krankheit können zu Haarausfall oder dünner werdendem Haar führen.

Warum sind Haare für das weibliche Selbstbewusstsein so wichtig?

Lange, volle und gesunde Haare gelten als Merkmal von Weiblichkeit und Attraktivität. Dünne und wenige Haare sind oft regelrechtes Gift für die Psyche und das weibliche Selbstbewusstein.

Wie kann man gegensteuern? Was bringen z.B. Stylingprodukte und Nahrungsergänzungen?

Wenn der Haarausfall bereits sehr ausgeprägt ist, kann man damit meist nicht mehr viel erreichen.

Stylingprodukte kaschieren das Problem nur vorübergehend. Ob Nahrungsergänzungen helfen, hängt von der individuellen Ursache des Haarverlustes ab.

Was bringt in diesen Fällen eine Haarverdichtung?

Eine Alternative sind unauffällige Haarergänzungen mit Haarverdichtungen aus Echthaar. Im Gegensatz zu Perücken sind damit viele Vorteile verbunden. Es gibt etwa keine Einschränkungen beim Sport, beim Schwimmen oder beim Wellnesstag in der Sauna.

Wie funktioniert eine Haarverdichtung?

Bei einer Haarverdichtung wird das eigene Haar wird mit Echthaaren aufgefüllt. Diese ähneln in Länge, Struktur und Farbe dem eigenen Haar. Die Fremdhaare werden dauerhaft in das Eigenhaar integriert. Damit soll erreicht werden, dass sie sich der natürlicher Haarwuchs tragen. So kann aus schütterem oder feinem Haar wieder volles Haar werden.

Wie natürlich wirkt das Ergebnis einer Haarverdichtung?

Wenn die Verdichtung gut gemacht wird, wirkt sie natürlich. Wichtig ist allerdings, dass die eingearbeiteten Haare der Eigenhaarfarbe und -struktur der Trägerin entsprechen. Das gilt auch für ergrautes Haar. Hier muss der fehlende Haarwuchs mit grauen Echthaaren aufgefüllt werden.

Was kostet eine Haarverdichtung?

Die Kosten sind sehr individuell. Sie hängen vom Haarzustand des Betroffenen ab, von der Menge der benötigten Fremdhaare und von der gewünschten Frisur. Volumeneffekte sind ab rund hundert Euro möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich mit ärztlicher Begründung Zuschüsse für Haarverdichtungen oder Perücken bei den Krankenkassen beantragen. Etwa beim Haarausfall aufgrund einer medizinischen Behandlung oder beim kreisrunden Haarausfall.

Lässt sich die Methode auch bei einem krankhaft bedingtem Haarausfall einsetzen?

Die meisten Haarverdichtungs-Spezialisten beantworten diese Frage mit einem klaren „Ja!“. Tatsächlich kann eine Verdichtung in diesem Fall wohl dazu beitragen, trotz gesundheitlicher Probleme eine positive Stimmung und Selbstvertrauen zu entwickeln. In allen Fällen von krankheitsbedingtem Haarausfall ist es allerdings ganz wichtig, dass zunächst die Ursachen von einem Arzt abgeklärt werden und – falls nötig – medizinische Maßnahmen ergriffen werden.

Kann man die Haare gleichzeitig verdichten und verlängern?

Ja, das ist möglich und wird von vielen Frauen so gewünscht. In diesen Fällen wird bei der Haarverdichtung einfach mit längeren Echthaaren gearbeitet.

Wie lange dauert eine Haarverdichtung und wann muss man diese erneuern?

Die Dauer der Behandlung hängt von der gewählten Haarverdichtungsmethode und vom individuellen Frisurenwunsch ab. Im Durchschnitt muss man inklusive Waschen, Schneiden und Föhnen in etwa mit zwei bis drei Stunden rechnen. Die Tragedauer hängt unter anderem davon ab, wie schnell die eigenen Haare wachsen und wie ausgeprägt der kaschierte Haarausfall ist. Auch die Beanspruchung der Haare durch häufiges Stylen spielt eine Rolle. Die meisten Haarverdichtungsmethoden halten etwa sechs bis acht Monate. Anschließend lässt sich die Verdichtung aufarbeiten und bis zu zwei mal wiederverwenden. Auf diese Weise kann die Haltbarkeit bis zu zwei Jahre betragen.

Erkennt man den Unterschied zwischen dem eigenen Haar und den fremden Haaren?

Bei schlecht gemachten Haarverlängerungen bzw. –verdichtungen kommt es gar nicht so selten vor, dass man den Übergang sehen kann. Damit das nicht passiert, spielen folgende Faktoren eine Rolle: die Qualität der Fremdhaare, der passende Farbton und die professionelle Einarbeitung. Auch der Schnitt ist wichtig, damit die Übergänge fließend sind und man keinen Unterschied erkennen kann.

Was kann man abgesehen von einer Haarverdichtung tun, um sehr feinen Haaren mehr Fülle zu geben?

Eine Volumenwelle ist eine Möglichkeit – allerdings nur für nicht-strapazierte Haare. Auch Toupieren hilft dabei, mehr Fülle vorzutäuschen. Für feine Haare eignen sich besonders gut Stufenschnitte. Hier ist ein guter Schnitt besonders wichtig (keinesfalls zu wenig, aber auch nicht zu viele Stufen setzen!).

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