Wie funktioniert LED-Lampe

Energiesparen wird in der heutigen Zeit steigender Energiepreise zu einem immer wichtiger werdenden Thema. Mit LED-Leuchten können Sie viel Strom sparen.

Die gute alte Glühlampe wird wohl bald ausgedient haben. Die am meisten eingesetzte kostensparende Alternative war bisher die Energiesparlampe, die ähnlich wie eine Leuchtstofflampe funktioniert. Neben dem geringeren Energieverbrauch hat diese den Vorteil einer wesentlich längeren Lebensdauer. Zumindest sollte dies so sein. Aber gerade bei Energiesparlampen in der preisgünstigeren Form stellten sich einige Nachteile heraus. Einer davon ist der, dass diese herkömmlichen Energiesparlampen eine gewisse Zeit benötigen bis sie ihre maximale Helligkeit erreicht haben. Deshalb sind diese Lampen nur dort sinnvoll, wo sie längere Zeit am Stück in Betrieb sind. Außerdem sollte beachtet werden, dass häufiges Ein- und Ausschalten die Lebensdauer der Energiesparlampen deutlich verkürzt. Diese ist meistens ohnehin nicht so lang, wie es oft versprochen wird.

LED- statt Leuchtstofflampe

Seit einiger Zeit gibt es noch eine weitere Alternative zu den schon länger im Handel erhältlichen Energiesparlampen, welche mit Leuchtstoffröhren bestückt sind. Bislang gibt es diese hauptsächlich in Form von Strahlern, welche Halogenstrahler ersetzen sollen. Diese wandeln nämlich einen Großteil der elektrischen Energie in Wärme um. Wer schon einmal mit einer solchen Halogenlampe in Berührung gekommen ist, die eine Weile in Betrieb war, kann davon wohl ein Lied singen. Ganz anders sieht dies bei mit LED bestückten Lampen aus. Diese erzeugen nur relativ wenig Wärme im Vergleich zu anderen Lichtquellen. LEDs sind gerade in den letzten Jahren immer leistungsfähiger geworden, so dass es inzwischen möglich wurde, diese auch in Lampen einzusetzen, die ganze Räume beleuchten sollen.

Immer mehr Anwendungsgebiete von LED-Lampen

Angefangen hat es mit LED bestückten Taschenlampen, die inzwischen sehr beliebt sind wegen ihrer hohen Lichtausbeute und ihres geringes Stromverbrauchs. Auch bei den Fahrradlampen sind sie inzwischen sehr beliebt. Inzwischen werden auch immer mehr Rückleuchten von Autos mit LEDs statt Glühlampen verbaut. Was liegt da also näher, als auch die Beleuchtung in der Wohnung mit LED-Lampen zu bestücken.

Bauformen von LED-Lampen

LEDs wurden anfangs hauptsächlich in Form von Strahlern hergestellt, wie vorher erwähnt. Inzwischen gibt es auch immer mehr LED-Lampen in Form von herkömmlichen Glühlampen, welche in normale Lampenfassungen eingesetzt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Energiesparlampen haben LEDs von Anfang an ihre maximale Helligkeit und oftmaliges Ein- und Ausschalten schadet ihnen auch nicht. Dadurch sind sie besser für den kurzzeitigen Betrieb geeignet. Die Auswahl für verschiedene Fassungen wird immer größer und damit werden es auch die Anwendungsbereiche von LED-Lampen.

Preise und Qualitätsunterschiede

Bei der Auswahl von LED-Lampen sollte vor allem auf die Helligkeit geachtet werden und ob diese den Ansprüchen genügt. Gerade bei den preisgünstigeren Varianten ist diese oft deutlich geringer als beispielsweise die von Halogenlampen. Gute LED-Strahler von namhaften Herstellern kosten durchaus schon einmal 20 Euro pro Stück, je nach Leistung. Es gibt auch schon welche für weniger als 10 Euro, allerdings lässt dann häufig die Helligkeit zu wünschen übrig. Dies liegt meistens an den verwendeten LEDs, bei denen es erhebliche Unterschiede gibt. Aber natürlich sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Stromkosten mit LED-Lampen ganz erheblich senken lassen.

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