Zahnimplantate – ein perfekter Ersatz für Zähne

Ein Interview zum Thema Zahnimplanta mit Dr. Heiner Jakoby,D.Z.O.I. Der Präsidenten des Deutsches Zentrums für orale Implantologie, klärt auf was Zahnimplantate sind , räumt Bedenken aus und weist auf Ihre Vorteile hin.

„Rote Lippen soll man küssen, ja zum Küssen sind sie da“, das Lied von Cliff Richard, interpretiert von Gus Backus, lässt nicht an Zähne im Besonderen, aber an ihr möglichst makelloses Vorhandensein denken.

Es ist nachvollziehbar, dass Frauen und Männer mit einem strahlenden Gebiss, dass sie in entscheidenden Situationen zeigen, eine nachhaltig positive Wirkung erzielen. Ob eingestanden oder nicht: Ein gutes Aussehen und Erfolg im Leben sind essentiell mit dem Zustand unserer Zähne verknüpft. Ein Lächeln ohne oder mit zu beanstandenden Zähnen, kann ein Wermutstropfen bei einer Verabredung beruflicher oder privater Natur sein und die Beziehung ausschlaggebend beeinflussen.

Nicht jeder hat das Glück, mit einem wunderschön gestalteten „Esszimmer“ geboren zu werden. Mancher verliert seine Zähne frühzeitig infolge einer Krankheit oder eines Unfalls. Dann ist es notwendig, einen Zahnarzt zu haben, der sein Handwerk versteht und seine Kunden umfassend und gut berät.

Die Kosten für Zahnersatz spielen, das zeigt eine Deutsche Mundgesundheitsstudie, für Frauen, die mehr an schönen Zähnen interessiert sind als Männer, eher eine untergeordnete Rolle.

Auf dem Gebiet der Zahnimplantologie ist Deutschland führend. In der internationalen Rangfolge dieser Therapie liegt es, nach den USA, auf Platz zwei. Auch in den Zahnarztpraxen steigt der Stellenwert des festsitzenden Zahnersatzes. Die Nachfrage ist groß, weil Implantate so natürlich sind wie gewachsene Zähne und das Gebiss im Glas auf dem Nachttisch endgültig der Vergangenheit angehört.

Dr. Heiner Jacoby ist Präsident des Deutschen Zentrums für orale Implantologie (DZOI).

Herr Dr. Heiner Jakoby, was sind Zahnimplantate?

„Es sind Titanplättchen oder Stifte, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Diese stabilen Stützen für den Zahnersatz verwachsen später im Kiefer. Bei einer guten Mundhygiene können sie, weit mehr als 10 Jahre im Kiefer sitzen. Dabei müssen die implantierten Zähne aber nicht nur regelmäßig geputzt werden, sondern auch die Zahnzwischenräume und besonders gut die Stellen, wo das Implantat aus dem Zahnfleisch tritt, gepflegt werden. Selbstverständlich ist auch eine regelmäßige Kontrolle durch den Spezialisten.“

Was können Bedenken für Implantate sein?

„Wenn ein Patient zögert, weil er die Schmerzen fürchtet, kann ich ihn beruhigen. Es wird nur am gesunden, nicht entzündeten Kiefer gearbeitet. Die Wundränder sind darum glatt und heilen schnell. In der Regel sind die Patienten meist überrascht, weil sie größere Komplikationen erwartet haben. Eine Empfehlung: Vor einer Behandlung dieser Art sollte man sich mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzten, denn die Gesetzlichen zahlen ein Zahnimplantat nur in speziellen Fällen. Der Patient sollte sich vor einer Implantatbehandlung umfassend informieren. Es ist gut, sich vom erfahrenen Fachmann beraten zu lassen, bei dem man eine Komplettbehandlung mit Beratung und Nachsorge erhalten kann, der auch einen Service bietet und seine Patienten nicht an andere Ärzte weiterleiten muss. Eine Liste von Implantat-erfahrenen Ärzten kann beim Deutschen Zentrum für orale Implantologie angefordert werden.“

Welche Vorteile hat ein Zahnimplantat?

„Mit den implantierten Zähnen haben die Patienten statt der manchmal zu mobilen Prothese im Glas auf dem Nachtschränkchen, einen festsitzenden Zahnersatz. Die je nach Alter psychische Belastung durch eine Prothese bleibt dem Patienten erspart. Er verfügt über mehr Lebensqualität, fühlt sich, als verfüge er wieder über eigene Zähne. Diesmal allerdings ohne Zahnschmerzen. Gute, gepflegte Zähne wirken auf unsere Mitmenschen positiv und der Patient muss nicht mehr mit verkniffenem Mund nur mit den Augen lächeln.“

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz empfiehlt Patienten, sich beim Zahnarzt ihrer Wahl nach einem Hersteller-Zertifikat für Implantate zu erkundigen. Durch dieses kann der Patienten erkennen, ob der Zahnersatz von einem zahntechnischen Meisterbetrieb in Deutschland oder kostengünstiger, ohne Garantie, im Ausland angefertigt wurde. Das Kuratorium weist darauf hin, dass Männer im Punkt „schöne Zähne“ einen enormen Nachholbedarf haben und dass Zahn-Keramik als Überkronung, aufgrund der individuellen und aufwändigen Herstellung zwar teuer, aber auch langlebiger ist. In dem Zusammenhang sei für die Wahl des Arztes die Serviceleistung ausschlaggebend.

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