Zu viel Alkohol – Was tun gegen den Kater am Morgen?

Tipps und Antworten auf Fragen wie „Warum hat man den Kater am Morgen?“, „Was passiert bei zu hohem Alkoholkonsum?“, „Was kann ich dagegen tun?“

Für viele Menschen gehört zu einer guten Partynacht eine Menge Alkohol – wenn da nicht der Tag danach wäre, werden sich viele denken. Man überschätzt sich und unterschätzt den Alkohol. Je höher der Alkoholpegel ist, desto weniger macht man sich Gedanken über den weiteren Verlauf des Abends oder der Nacht, und schon gar nicht denkt man an den Tag danach. Schließlich wacht man mit einem Kater auf, schwört, nie wieder einen Tropfen Alkohol zu trinken und merkt, dass der Tag schon gelaufen ist.

Wie Sie dem vorbeugen können, und wenn es zu spät sein sollte, wie Sie den Tag noch retten können, lesen Sie hier.

Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum: Der Kater am Morgen

Die Folgen einer Nacht, in der viel Alkohol geflossen ist, sind unangenehm: Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen und Durst. Ein Kater entsteht, wenn nicht genügend Aldehyddehydrogenase (Enzym) produziert werden konnte, um schädliche Stoffwechsel-Zwischenprodukte abzubauen. Der Genuss von Alkohol führt zudem zur Entwässerung des Körpers. Dadurch kann es zu Austrocknungserscheinungen kommen. Mit der Entwässerung geht ein Mineralstoffverlust einher, der zur Störung des Ionenhaushalts führt. Außerdem wird der Glukoseanteil im Blut drastisch reduziert, was Entkräftungserscheinungen zur Folge hat.

Hilfreiche Tipps gegen den Kater am Morgen

  1. Niemals auf nüchternen Magen Alkohol trinken. Das heißt, vor dem Alkoholgenuss etwas essen, am besten etwas Fettiges. Dadurch wird die Aufnahme des Alkohols verzögert.
  2. Viel Vitamin C vor dem Alkoholgenuss soll gegen einen Kater helfen.
  3. Kohl und Sauerkraut sollen die Alkoholaufnahme ins Blut reduzieren.
  4. Keinen billigen Alkohol trinken. Jedoch auch in Markenspirituosen sind unterschiedlich viele Begleitstoffe enthalten. Besonders katerfördernd sollen Cognac, Obstler, Branntwein, Rotwein und Rum sein.
  5. Vor dem Alkoholtrinken, währenddessen und danach viel Wasser trinken.
  6. Möglichst wenig Nikotin zu sich nehmen. Nikotin verstärkt das Rauschgefühl.
  7. Acetylcystein (ACC) kann einen Kater zu verhindern helfen.
  8. N-Acetylcystein (NAC) macht freie Radikale unschädlich und soll so helfen, die Folgen des Alkoholgenusses abzuschwächen.
  9. Koffein, Soda und Zitronensäure helfen gegen Kopfschmerzen.
  10. Vor dem Schlafengehen die Heizung herunterdrehen und die Fenster öffnen.
  11. Nach dem Alkoholgenuss den Mineral- und Vitaminhaushalt wieder in Ordnung bringen.

Fazit: Alkoholkonsum in Maßen

Der beste Tipp ist natürlich der, so wenig Alkohol wie möglich zu trinken. Alkohol hat, wenn man alles objektiv betrachtet, mehr Nach- als Vorteile. Die gesundheitlichen Schäden bei regelmäßigem, übermäßigem Alkoholkonsum werden oft missachtet und können erhebliche Spätfolgen haben. Deshalb: Wenn Sie Alkohol trinken, dann kontrolliert! Und sollte es doch einmal zum unerwünschten Kater kommen, beherzigen Sie die oben genannten Tipps.

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