Kanarische Kartoffeln und Mojosoße selber machen

Spanische Tapas – Papas arrugadas als Beilage oder köstlicher Snack. Tapas, das sind diese köstlichen und sättigenden Kleinigkeiten, die man in Spanien in Tapas-Bars, Cafés und Restaurants bekommt. Berühmt: kanarische Kartoffeln mit Mojo.

Sie werden als Vorspeisen gereicht oder als Zwischenmahlzeiten gegen den kleinen Hunger genossen und sind aus dem spanischen Tourismus ebenso wenig weg zu denken wie aus dem Alltagsleben der Einwohner.

Tapas-Variationen wie Ziegenkäse oder Russischer Salat direkt aus der Kühltheke

In der Regel werden die verschiedenen Versionen nicht nur als klangvolle Namen auf großen Tafeln an der Wand angepriesen. Man kann auch einen Blick in die Kühltheke werfen und sich direkt etwas aussuchen – in unterschiedlich großen Portionen. Da locken Ziegenkäse in dünnen Scheiben mit Kräutern bestreut und mit Olivenöl beträufelt, Russian Salad mit Zwiebeln und Thunfisch, Garlic Chicken, also Hühnchen mit Knoblauch, Pasta mit Fisch oder eingelegte Auberginen und viele mehr.

Papas arrugadas oder kanarische Kartoffeln mit Mojo selbst machen

Bei vielen Urlaubern nicht nur als Beilage beliebt sind die kanarischen Kartoffeln – Papas arrugadas – zu denen grüne und rote Mojo-Soße gereicht wird. Traditionell werden die Kartoffeln in Meerwasser gekocht. Es geht aber auch anders:

  1. Legen Sie die Kartoffeln in sehr stark gesalzenes Wasser. Das Wasser sollte so viel Salz enthalten, dass die gewaschenen und gebürsteten Kartoffeln beim Hineinlegen nicht auf den Grund sinken.
  2. Kochen sie die Kartoffeln gar.
  3. Gießen Sie danach das Wasser ab und stellen Sie den Topf auf die noch heiße Herdplatte zurück. Hier dämpfen Sie die kleinen Kartoffeln so lange ab, bis die Schale leicht schrumpelig wird.

Gesund und aromatisch: Eine gute Mojo-Soße braucht Knoblauch und Kreuzkümmel

Knoblauch ist eine unabdingbare Zutat für die Zubereitung der berühmten Mojo-Soßen, die kalt zu den heißen Kartoffeln gegessen werden. Sie schmecken aber auch sehr gut zu frisch gebackenem Weißbrot, zu Fleisch und Fisch.

Ein weiteres wichtiges Gewürz ist Kreuzkümmel. Sie können die ganzen Samen verwenden oder Kreuzkümmel-Pulver.

Soße oder Paste – Zutaten mit Essig und Olivenöl im Mörser zerstoßen

Die Grundlage der dickflüssigen Soßen, die eher Pasten sind, besteht aus einer Mischung aus Essig und Öl. Für die grüne Mojo-Soße werden grüne Paprikaschoten und Petersilie stark zerkleinert und im Mörser mit Salz und den anderen Gewürzen zerstoßen. Die glatte und großblätterige Petersilie, für deren Anbau im eigenen Garten man auf den Kanaren in Souvenir-Shops Samentütchen kaufen kann, ist besonders aromatisch.

Eine Soßenvariante mit bitteren Orangen oder besser eigene Kochexperimente?

Für weitere Versionen werden rote Paprikaschoten, rote Peperoni, Mandeln oder bittere Orangen verwendet. Im Besucherzentrum auf dem Teide wird ein kleines Kochbuch verkauft, in dem verschiedene exotisch klingende Soßenrezepte verraten werden. Aber eigentlich brauchen Sie das gar nicht. Experimentieren Sie ein wenig und kreieren Sie Ihre ganz persönliche Mojo. Wichtig ist die richtige Konsistenz und ein ausreichender Gehalt an Öl und vor allem an Kräutern und Gewürzen. Wenn die Soße zu pastös wird, kann man sie mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe verdünnen.

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