Massagen – eine Wohltat für Körper und Geist

Egal ob klassische Massage, Hot Stone- oder Thai-Massage, eines haben diese Wellness-Angebote alle zum Ziel: Körper und Geist zu verwöhnen.

Bei den verschiedensten Massageformen ist von den Masseuren Fingerspitzengefühl gefragt. In angenehmer Atmosphäre, bei Kerzenschein und entspannter Musik massieren sie mit kundigen Händen mehr oder weniger sanft die Haut und lockern die strapazierten Muskeln. Für einen rosigen und glatten Teint gibt es natürlich auch Streicheleinheiten für das Gesicht. Aber nicht nur der Teint wirkt danach frisch, auch die Seele wird verwöhnt und man entschwebt dabei in wunderbare Traumwelten. Massagen tun dem Körper viel Gutes, so werden beispielsweise die Durchblutung der massierten Bereiche gesteigert, die Muskulatur entspannt, Schmerzen gelindert, Stress reduziert und der Stoffwechsel angeregt.

Im Folgenden werden drei verschiedene Massageformen vorgestellt.

Klassische Massage

Diese Massageform ist die bekannteste und wird von Physiotherapeuten, Masseuren und Ärzten vor allem bei Verspannungen und Beschwerden der Wirbelsäule angewendet. Bei akuten Entzündungen und Fieber ist von einer Massage abzuraten, da der Körper durch zusätzlich belastet wird. Fünf Handgriffe werden hauptsächlich bei dieser Massage angewendet.

  • Streichung (Effleurage): der angenehmste und entspannendste Handgriff, meist zum Einreiben mit Öl benutzt
  • Knetung (Petrissage): dabei wird die Haut u.a. mit der ganzen Hand gefasst und geknetet
  • Reibung (Friktion): kleine, kreisende Bewegungen der Handspitzen auf der Haut
  • Klopfung (Tapotement): kurze, schlagende Bewegungen mit der Hand oder den Fingern
  • Erschütterung (Vibration): die aufgelegten Fingerspitzen oder die flache Hand erzeugen das Muskelzittern

Hot Stone-Massage

Schon zu Uhrzeiten wurden die heilenden Kräfte der Hot Stones erkannt und angewendet. Bei dieser Massageform werden heiße Steine (zumeist aus Basalt) auf den Körper gelegt. Diese Therapie tut ihr übriges für die Schönheit, denn an den richtigen Stellen auf dem Körper platziert, werden dadurch wahre „Wunder“ bewirkt. Durch die wohlige Wärme der heißen Steine werden die Muskeln herrlich entspannt und gelockert. Die Durchblutung wird ebenfalls auf angenehme Weise gefördert. Als erstes wird die Haut mit einem Heilkräuter-Öl beträufelt und danach kann es los gehen. Die Steine sind in einem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmt worden. Auf einen Teil der Hot Stones legt sich der Massage-Bedürftige und die übrigen Steine werden auf dem Körper gezielt platziert oder teilweise wird mit ihnen aktiv massiert. Auch das leichte Klopfen mit den Hot Stones auf die Muskeln ist üblich, da es dadurch zu einem Vibrationsreiz auf die Muskeln kommt.

Thai-Massage

In Thailand ist diese Massage in den Alltag integriert und wird zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge angewendet. Der thailändische Name: Nuad Phaen Boran bedeutet „uralte heilsame Berührung“. In Europa wird sie seit den 1990 er Jahren angewendet und als Thai-Yoga-Massage bezeichnet. Hauptbestandteile dieser Massageform sind passive Streck- und Dehnbewegungen (aus dem Yoga), Mobilisation der Gelenke sowie Druckpunktmassagen. Die Dauer der Thai-Massage beträgt ca. zwei Stunden und der Massierte liegt bekleidet auf einer Bodenmatte. Anwendungsgebiete einer solchen Massage sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Rückenschmerzen.

Wenn nach einem dieser ausgiebigen Verwöhnprogramme Körper und Geist im Einklang sind, ist es Zeit für einen gemütlichen Besuch in der Sauna oder ein prickelndes Bad im warmen Wasser eines Whirlpools, am besten in netter Gesellschaft und mit einem interessanten Gespräch. Zum perfekten Ausklang darf ein leckerer Cocktail (ohne Alkohol natürlich und mit ganz vielen Vitaminen) nicht fehlen.

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