Was hilft gegen Liebeskummer?

Liebeskummer kann einem die ganze Kraft und Energie nehmen. Doch es gibt Methoden, den Prozess schnell hinter sich zu bringen.

Die einst so glückliche Beziehung hat schmerzhaft ein Ende genommen und nun fühlt man sich mit seinen belastenden Emotionen allein gelassen. Oder war man gar unglücklich verliebt und hat seinen Schwarm nie erringen können? Ob frisch verlassen oder niemals zusammen gekommen: man wird geplagt von Liebeskummer. Das Nicht-Wahr-Haben-Wollen, die anschließende Wut und die Resignation sind unbewusste Prozesse, um den Liebeskummer zu überstehen. Doch man kann dem Liebeskummer auch ein wenig bewusst entgegen stemmen.

Sich Ablenken und die eigenen Interessen wiederfinden

Oft hat man in einer Beziehung die eigenen Bedürfnisse etwas zurückgestellt. Der Partner und gemeinsame Interessen waren wichtiger. Doch jeder hat auch individuelle, vielleicht sogar noch verborgene Leidenschaften, die man ausleben muss. Das Gehirn kann sich immer nur auf eine bestimmte Sache vollends konzentrieren. Wenn man sich also mit einer Tätigkeit beschäftigt, die das Gehirn so richtig beansprucht, wird die verflossene Liebe für ein gewisse Zeit aus dem Gehirn entschwinden. Jede Sekunde, an der man nicht grübelt, warum und was alles schief gelaufen ist, ist ein Fortschritt.

Sport befreit den Geist

Sport ist eine gute Möglichkeit seine Wut nach außen zu transportieren. Bei jeder Bewegung kann man die Verzweiflung und den Zorn ausschütten und neue Kraft schöpfen. Sport bereitet einem Glücksgefühle und das ist ja genau das, woran es beim Liebeskummer mangelt. Beim Sport kann man sich neu entfalten, kommt auf andere Gedanken und tut nebenbei auch noch etwas Gutes für seine Gesundheit.

Reden und heulen

Es gibt Menschen, die fressen sprichwörtlich alles in sich hinein. Doch irgendwann rächt sich der Körper und sendet Hilfesignale mittels Bauchschmerzen zum Beispiel aus. Gerade bei Liebeskummer sollte man sich von seinen Gefühlen frei sprechen. Die engste Bezugsperson wird einem bestimmt beistehen, Mut machen und bei ganz intensiven Emotionsausbrüchen auch Trost geben. Weinen befreit bekanntlich ebenfalls. Die Gefühle, die noch im Inneren stecken, werden mit den Tränen heraus befördert. Man sollte nicht immer stark sein wollen und sich selbst verbieten zu weinen. Das gehört dazu, denn für den Körper ist das ein Bestandteil, um das schmerzhafte Erlebnis zu verarbeiten. Demnach sollte man stets auf seinen Körper hören und auch mal eine ganze Stunde weinen, wenn er danach schreit.

Sich Herausforderungen stellen und sich selbst stolz machen

Das Selbstbewusstsein ist nach einer gescheiterten Liebe oft angekratzt. Wichtig ist es, aus dem Loch wieder herauszufinden und sich selbst wieder glücklich zu machen. Erfolgsgefühle schmeicheln der Seele. Deshalb tut es gut, wenn man sich kleine Aufgaben und Herausforderungen stellt, die es am Tag zu bewältigen gilt. Jedes Mal, wenn man etwas erreicht hat, kann man stolz auf sich sein und plötzlich ist der Liebeskummer nur noch Nebensache und irgendwann Vergangenheit. Diese Aufgaben kann man sich auf einen Zettel schreiben und bei Erfüllung mit einem Häkchen kennzeichnen. Was so ein kleines Häkchen für das Wohlbefinden alles bewirken kann, ist erstaunlich.

Die Gefühle aufschreiben

Wenn gerade niemand zum Reden bereit steht, man das Gefühl hat, dass der Raum immer enger wird und vor Schmerz nicht weiß, was man tun kann, dann hilft es auch, seine Empfindungen aufzuschreiben. Dabei ist es ganz egal, was man aufschreibt – hierbei gibt es kein bestimmtes Muster, nachdem man vorgehen muss. Man kann seine Gefühle aufschreiben, die Wut, Zorn, Angst, Verzweiflung oder auch Hoffnungslosigkeit enthalten können. So transportiert man die Gefühle vom Inneren auf das Papier.

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