Wie kann man eine Allergie vorbeugen

Heuschnupfen. Das Risiko für Allergien senken – auf Alkohol verzichten. Allergien sind heutzutage weit verbreitet. Wer jedoch sein Immunsystem stärkt, sich gesund ernährt und auf Alkohol verzichtet, kann Allergien vorbeugen.

Der Frühling ist da! Und mit ihm auch eine Vielzahl von allergischen Beschwerden wie zum Beispiel Heuschnupfen. Jährlich kehrt er wieder, das Ausmaß der Beschwerden ist unterschiedlich und nur wenige wissen sich zu helfen, ohne auf hochdosierte Medikamente zu verzichten.

Wie Betroffene Allergien vorbeugen können – die Rolle der Ernährung

Die Ernährung spielt bei der Entwicklung von allergischen Erkrankungen eine bedeutende Rolle. So ist es einerseits möglich, das Immunsystem durch eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährungsweise mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Fisch zu stärken. Zudem gibt es eine Vielzahl von Lebensmitteln, die nachweislich immunstärkende Eigenschaften besitzen. Auf der anderen Seite können einzelne Nahrungs- und Genussmittel das Immunsystem schwächen beziehungsweise allergische Reaktionen hervorrufen. Diese gilt es in der Regel zu meiden:

  • Kaffee
  • Zigaretten
  • Alkohol
  • Lebensmittel, die biogene Amine (wie zum Beispiel Histamin) enthalten.

Das Meiden von Alkohol als wirksamer Schutz vor allergischen Erkrankungen

Bei vielen Erkrankungen gehört der Verzicht auf Alkohol zu den wesentlichen Bestandteilen einer Therapie, so auch beim Heuschnupfen. In

  • Wein,
  • Bier oder
  • Spirituosen

ist Histamin in unterschiedlichen Mengen vorhanden. Dieses kann dafür sorgen, dass sich die allergischen Symptome – wie beispielsweise beim Heuschnupfen – verschlimmern. Zwar weiß man schon seit einiger Zeit, dass ein Gläschen Wein pro Tag sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, neue Untersuchungen zeigen aber dennoch, dass der regelmäßige Verzehr von Wein für ein höheres Allergie-Risiko sorgt. Dies betrifft insbesondere Menschen, die zu Allergien neigen beziehungsweise Atopiker sind. Alkoholfreie Cocktails oder Saftschorlen scheinen daher eher als Getränke für Allergiker geeignet zu sein. Auch die Herstellung histaminarmen Weines kann schon hilfreich sein.

Allgemeine Tipps zur Allergievorbeugung

  • Allergien kann schon in frühester Kindheit vorgebeugt werden – zum Beispiel durch Stillen und das allergikergeeignete Einführen von Beikost.
  • Medikamente wie zum Beispiel Antibiotika sorgen zwar einerseits dafür, das beispielsweise Bakterien abgetötet werden, schädigen aber andererseits die Darmflora so sehr, dass die körpereigene Abwehr nur noch begrenzt funktioniert und das Immunsystem geschwächt wird. Deshalb wird empfohlen, Antibiotika nur wenn unbedingt nötig zu verwenden und nach der Behandlung vermehrt probiotische Lebensmittel zu verzehren.
  • Weiterhin gilt Stress als einer der stärksten Allergieauslöser. Menschen, die unter multiplen Allergien leiden, sollten sich über eine ganzjährige Therapie informieren – in manchen Fällen kann auch eine Orale Hyposensibilisierung sinnvoll sein – damit die Beschwerden zum Beispiel während der Pollensaison geringer ausfallen.
  • Da Chlor die Atemwege empfindlicher Menschen schädigen kann und bereits vorhandene Allergien möglicherweise verstärkt, sollten Allergiker stark chlorierte Schwimmbäder meiden.
  • Insbesondere bei Heuschnupfen gibt es verschiedene pflanzliche Mittel wie zum Beispiel die Pestwurz, die hochwirksam sind

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