Yoga – Reinigung von Körper, Geist und Verstand

Das Ashtanga-Yoga wird in acht Stufen eingeteilt. Die Stufen beginnen mit dem eigenen Verhalten des Übenden gegenüber der Welt und enden mit Meditation und Selbstverwirklichung. Nur die wenigsten erreichen auch die letzte Stufe. Die meisten Menschen schaffen es nur bis zur mittlerweile weit verbreiteten Meditation, der Stufe sieben. Yoga steigert das allgemeine Wohlbefinden durch seine reinigende Funktion. Nach einer Abfolge von Übungssequenzen verspürt der Übende einen Energiefluss im ganzen Körper. Dieser Energiefluss wird zum Teil auch als innere Wärme empfunden. Mit der Zeit verspürt der Übende auch eine Reinigung von Geist und Verstand. Aber auch wenn man sich weder philosophische noch wissenschaftliche Gedanken zum Thema Yoga macht und die Übungen als Gymnastik betrachtet, hat man einen Nutzen. Der gesamte Bewegungsradius der Körperglieder wird verbessert und bleibt mit zunehmendem Alter erhalten.

Asanas – Stufe drei des Asthanga-Yoga – die Übungen

Die bekannteste Stufe des Ashtanga-Yoga ist daher auch die Stufe drei. Das sind die Asanas, die Übungen. Diese Übungen sind weitaus mehr als bloße körperliche Übungen, die der Beweglichkeit dienen. Denn alle Asanas haben auch eine direkte Wirkung auf das Innere des Körpers. Dies ist der wesentliche Unterschied zu den europäischen Turn- und Gymnastikübungen. Jede Yoga-Übung wirkt auf eine spezielle Organfunktion, stärkt den Gleichgewichtssinn oder kräftigt die Glieder. Auch die Atmung wird bei der korrekten Ausführung der Übungen verbessert. Allerdings kann auch Vorsicht geboten sein bei Menschen mit Vorbelastungen. So wird insbesondere Menschen mit Bluthochdruck oder Augenproblemen, aber auch allen anderen Menschen, die einer Risikogruppe angehören, von der Ausführung einiger Asanas abgeraten. In diesen Fällen können spezielle Ratgeber, aber auch Yoga-Lehrer weiterhelfen.

Yoga – Lehrer, Bücher, DVDs und eine Matte

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Weg zum Yoga zu finden. Jeder Mensch hat seinen persönlichen, individuellen Weg. Manchen Menschen wird Yoga empfohlen, andere wiederum versuchen es mit Yoga, weil es gerade wieder einmal wegen einer berühmten Persönlichkeit zu einer Modeerscheinung geworden ist. Die meisten Menschen sind sich einig, dass jeder Yoga-Übende einmal im Leben als Schüler einen Yoga-Lehrer zu Rate gezogen haben sollte. Der Weg zum Yoga kann aber zunächst auch mit Büchern und DVDs beschritten werden. Schnell sind eine Yoga-Matte und leichte Kleidung zum Üben gekauft. Eine Yoga-Matte findet in jedem Haushalt ihren Platz. Eine Stelle am Boden ist immer frei. Und dann kann es auch schon losgehen. Sinnvoll ist es sicherlich auch, vorher einen Arzt zu konsultieren, auch wenn manche Übungen nicht sehr anstrengend wirken. Aber ein Okay zur uneingeschränkten körperlichen Eignung für die Übungen ist nicht verkehrt. Die besten Bücher sind wohl diejenigen, in denen zu jeder Übung ein Erklärung zur Auswirkung auf den Körper und seine Organe zu finden ist. Zumeist finden sich auch Erläuterungen zu den acht Stufen und ein paar allgemeine Ratschläge zum Leben. Der Vorteil der DVDs ist sicherlich, dass man sich genau die Bewegungsabläufe anschauen kann. Fragen allerdings kann nur ein Yoga-Lehrer beantworten. Einem Mix aus den drei Komponenten Buch, DVD und Lehrer folgen wohl die meisten der Übenden, die ihren Weg zum Yoga gefunden haben. Dann steht mit dem steten Üben der Asanas der Reinigung von Körper, Geist und Verstand nichts mehr im Wege.

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