Die Probleme der Männer

Es gibt viele große und kleine Probleme, mit denen Männer sich tagtäglich herumärgern, aber worum handelt es sich genau bei diesen Männerproblemen?

Viele Männer, die nach außen hin stark, hart und unerschütterlich wirken, tragen im Innern mehr oder weniger unbemerkt einige Probleme mit sich herum. Was sind das für Probleme? Was beschäftigt viele Männer und womit kommen viele nicht so wirklich klar? Warum reden so wenige über ihre Probleme? Mit diesen Fragen beschäftigen sich sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen. Die Frauen wollen gerne die Männer verstehen und die Männer wollen gerne wissen, ob sie mit ihren Problemen alleine sind oder ob es Leidensgenossen gibt und was man gegen diese Probleme tun kann. Im Folgenden sollen einige Probleme dargestellt werden, die in der Männerwelt mehr oder weniger weit verbreitet sind

Die Figur

Viele Leute denken, dass nur Frauen Probleme mit ihrer Figur haben, doch dem ist nicht so. Geprägt durch ein, dank Werbung und Medien vermitteltes, Schönheitsideal, fühlen sich viele Männer zunehmend unter Druck gesetzt. Die häufigsten Figurprobleme bei Männern sind sicherlich eine zu geringe Muskelmasse, der bekannte Bierbauch und eine Hängebrust. Während ersteres meistens ein Resultat von Untergewicht ist, gehen die zweiten beiden in der Regel mit Übergewicht einher. Der geringen Muskelmasse kann man versuchen mit regelmäßigem Krafttraining und einer entsprechenden Ernährung entgegenzuwirken. Hierbei sollte auf die richtige Balance zwischen Eiweiß, Kohlenhydraten, Mineralien und Vitaminen geachtet und möglichst wenig Fett zu sich genommen werden. Auch gegen eine männliche Hängebrust oder den Bierbauch hilft ein gezieltes Training mit entsprechender Ernährung und einem daraus resultierenden Verlust von Gewicht. Empfehlenswert sind hierbei jedoch nur bedingt Kraftsport zum Bauchmuskeltraining, sondern vielmehr Sportarten aus dem Kardiobereich, die gelenkschonend und fettverbrennend sind wie Radfahren, Walking, Inline-Skaten, Laufen auf dem Crosstrainer oder Schwimmen. Dass diese Probleme viele Männer betreffen, ist leicht zu sehen, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht, hier weiß Mann, dass er nicht mit seinem Problem alleine ist, dennoch fühlt er sich natürlich nicht wohl in seiner Haut.

Haarausfall

Fast 40% der Männer sind davon in irgendeiner Form betroffen und nur wenige Betroffene lässt dieser Umstand völlig kalt. Viele denken, dass dies erblich bedingt ist und man nichts dagegen tun kann. Nun, zumindest beim ersten Punkt liegen sie richtig, die meisten Fälle von Haarausfall sind tatsächlich erblich bedingt, aber es gibt eine Form der Behandlung, die in mehr als 50% der Fälle auch erfolgreich zu sein scheint. Die Wirkstoffe Finasterid und Minoxidil sind in der Lage, erblich bedingten Haarausfall zu stoppen und sogar eine gewisse Haarregeneration hervorzurufen. Während Finasterid verschreibungspflichtig ist, kann man Minoxidil in der Apotheke kaufen. Alternativ kann man natürlich auch mittels Eigenhaarverpflanzung oder künstlicher Haarverdichtung gegen eine Glatzenbildung vorgehen. Leichte Formen von Haarausfall können auch durchaus von Stress bedingt oder durch ein falsches Shampoo ausgelöst werden.

Die Midlifecrisis

Bei vielen Männern setzet sie irgendwann ein, die Midlifecrisis. Mann fühlt sich nicht erfüllt, strebt nach neuem, nach Abenteuern und Freiheit und das, obwohl Mann im Grunde alles hat, um ein glückliches Leben zu führen. Doch wie kommt man heraus aus diesem Zustand? Natürlich kann man sich dem Gefühl ergeben und sein Leben radikal umkrempeln, jedoch hat dies nicht selten zur Folge, dass man etwas aufgibt, was man sich später zurückwünscht und dass man am Ende wesentlich unzufriedener ist als zuvor. Eine andere Möglichkeit ist es, sich gezielt noch einmal die Fragen zu stellen, was man in seinem Leben wirklich erreichen möchte und was einem wichtig ist. Dem gegenüber sollte man stellen, was man von seinen Zielen bereits erreicht hat und was einem fehlt, um glücklich zu sein. Sollte dabei herauskommen, dass es im Grunde nur ein paar Kleinigkeiten sind, die fehlen, kann man Wege suchen, diese zu erlangen, ohne gleich radikale Änderungen seines Lebens vorzunehmen. In vielen Fällen hilft es bereits in kleinen Dingen aus seinem alltäglichen Verhalten auszubrechen, eine Reise oder ein neues Hobby können helfen, kleine Umstrukturierungen bestehender Abläufe oder auch neue Aufgaben im Job oder im Alltag.

Potenz und Sexualität

Ein heikles Thema, was wesentlich mehr Männer betrifft als viele denken, nur kaum einer redet darüber. Warum tun sie das nicht? Weil ein Mann immer kann und wenn er nicht kann, ist er kein richtiger Mann, so wird es oft in der Gesellschaft gesehen. Doch wie steht es wirklich um die Männlichkeit? In der Realität hat jeder dritte Mann in irgendeiner Form mal Probleme in Sachen Potenz oder Sexualität gehabt oder hat sie dauerhaft. Die häufigsten Formen sind zum einen der frühzeitige Samenerguss und zum anderen die erektile Dysfunktion, bei der keine ausreichende Erektion erreicht wird. Beides kann körperlich, in vielen Fällen aber auch psychisch bedingt sein und es ist wichtig zu wissen, dass es nichts Abnormales ist, wenn Mann nicht immer und zu jeder Zeit eine Erektion bekommen kann. Männer sind eben keine Maschinen, nur dürfen sie sich von solchen Dingen nicht unter Druck setzen lassen und hier ist auch das Verständnis der Partnerin/des Partners gefragt. Man kann solchen Problemen jedoch auch entgegenwirken, neben autogenem Training und Entspannungsübungen, haben auch Fitnessübungen, die den Beckenboden trainieren, sehr positive Auswirkungen. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Techniken, um einen frühzeitigen Samenerguss zu vermeiden oder sich völlig zu entspannen und von psychischem Druck zu befreien, um eine Erektion bekommen zu können. Medikamentös gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Mitteln, sowohl verschreibungspflichtige, wie das bekannte Viagra, aber auch pflanzliche oder nicht verschreibungspflichtige wie zum Beispiel Maca oder Arginin. In wieweit diese wirken, ist individuell verschieden, wobei Viagra in den meisten Fällen zum Erfolg führt, aber auch mitunter Nebenwirkungen hat.

Generelles

Bei den oben beschriebenen Problemen handelt es sich mehr oder weniger in allen Fällen um körperliche Eigenschaften oder Fehlfunktionen, die sich durch selbstgemachten psychischen Druck massiv verschlimmern können. Es ist also wichtig, in allen Fällen sachlich mit den Situationen umzugehen und sich keinen großen Druck aufzubauen. Die Vermeidung von Stress in jeglicher Form ist ebenso wichtig, wie eine ausgewogene Ernährung. Bei der Bewältigung solcher Probleme ist ein verständnisvoller Partner ebenso hilfreich, wie gute Freunde oder gegebenenfalls fachliche psychologische Hilfe. In vielen Fällen wird Mann dann relativ schnell zu der Erkenntnis kommen, dass die vorliegenden Probleme nicht so schlimm sind, wie gedacht, nicht unbezwingbar und vor allem nicht selten. Oftmals verschwinden die Probleme dann mit geringer werdendem psychischem Druck von alleine oder man lernt damit umzugehen und sich nicht mehr über die Maßen damit zu belasten, denn auch Männer dürfen Probleme haben!

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