Mit Pilates gegen Rückenschmerzen und Stress – und zur Traumfigur 

Das sanfte Training aus den USA ist die beste Methode, schnell und erfolgreich die Bikinifigur für den Sommer zu sichern – ein Workout für Körper und Seele.

Pilatestraining ist weder anstrengend, noch schweißtreibend, noch erfordert es viele Umstände. Eine Gymnastik- oder Yogamatte und bequeme Kleidung, mehr braucht es nicht, um Pilates richtig auszuführen.

Ein flacher Bauch durch die richtige Atmung

Beginnen und enden sollten die Trainingseinheiten immer mit Entspannungs- und Atemübungen, bei denen sich der Körper auf das folgende Training einstimmen kann. Vor allem Anfänger müssen sich meist an die spezielle Art und Weise der Atmung gewöhnen: Beim Einatmen hebt sich der Brustkorb, das „Powerhouse“, also die Region um die Körpermitte, wird aktiviert. Beim Ausatmen wird der Nabel in Richtung Wirbelsäule gezogen, der Bauch spannt sich automatisch an. Da diese Atemtechnik sich durch das komplette Training zieht, ist das erste sichtbare Anzeichen regelmäßigen Trainings mit der Pilatesmethode ein deutlich flacherer Bauch.

Wie sollte ein effektives Pilatestraining aufgebaut sein?

Nach den anfänglichen Entspannungs- und Atemübungen folgen verschiedene Serien, die sich auf bestimmte Körperregionen spezialisieren. Meist wird mit dem Training der Bauchmuskeln begonnen. Darauf folgt eine Serie von Übungen, die sich speziell auf die Beine und den Po, aber auch die Arme und den Rücken konzentrieren.

Zu Anfang sollte man sich bewusst werden, ob man den gesamten Körper oder nur bestimmte Körperregionen mit dem Pilatestraining kräftigen und trainieren möchte. Ein ganzheitliches Training wird empfohlen, insbesondere, da man sich danach wirklich „rundum“ wohlfühlen kann.

Pilates als Wundermittel gegen Rückenschmerzen

Wer unter Rückenproblemen leidet, sollte sich ein Pilatesprogramm zusammenstellen, das speziell diese Körperpartie begünstigt. Eine effektive Übung zur Kräftigung der Wirbelsäule und somit zur Vorbeugung und Linderung von Rückenschmerzen ist die folgende, der „Twist“:

Man setzt sich gerade auf, die Beine lang und gerade von sich gestreckt, Beine und Oberkörper stehen von der Seite betrachtet im 90-Grad-Winkel zueinander. Wichtig ist, dass der Rücken gerade ist. Dies kann man am Anfang am besten mit einem Partner oder vor dem Spiegel überprüfen. Mit einem tiefen Einatmen breitet man nun die Arme nach rechts und links aus, als wollte man fliegen. Mit dem Ausatmen wendet man den Oberkörper nach rechts, der Bauchnabel wird Richtung Wirbelsäule gezogen, die Luft wird mit der Drehung des Oberkörpers vollständig ausgeatmet. Man stellt sich am besten eine Luftmatratze vor, aus der alle Luft entwichen ist. Wichtig ist hier, dass sich nur der Oberkörper mit den Armen dreht, das Becken verbleibt gerade auf dem Boden, alles abwärts des Bauches bewegt sich nicht. Mit einem erneuten Einatmen dreht man sich wieder nach vorne und wiederholt die Übung mit der linken Seite.

Fünf Wiederholungen auf jeder Seite, in ein regelmäßiges Pilatesprogramm integriert, kräftigen die Wirbelsäule auf Dauer merklich und verbessern die Haltung.

Pilates zum Stressabbau

Führt man regelmäßig Pilatesübungen durch, so merkt man bald, dass man sich die ruhige und besonnene Art und Weise zu atmen allmählich angewöhnt. Ein ganzheitliches Pilatestraining fördert außerdem das Wohlbefinden und sorgt somit für Einklang zwischen Körper und Geist. Die Arbeit wirkt plötzlich nicht mehr so stressig, schwere Aufgaben werden leichter und schneller erledigt. Gerade bei einem stressigen Alltag ist Pilates die ideale Methode, um zu sich selbst zu finden, seinen Körper zu stärken und den Geist anzuregen.

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