Wie funktioniert Metabolic Balance?

Schlank werden – für immer.

Abnehmen und endlich die Figur haben, mit der man sich rundum wohl fühlt. Metabolic Balance ist ein Programm, das schon viele schlank gemacht hat.

Dr. Wolf Funfack, Arzt für innere Medizin und Ernährungsmediziner, hat gemeinsam mit übergewichtigen Patienten 20 Jahre Erfahrung mit Diätanweisungen gesammelt, die letztlich keine anhaltende Gewichtsreduktion bescherten. Der engagierte Mediziner entwickelte daraufhin ein erfolgreiches Programm, das nicht nur weniger Pfunde, sondern auch mehr Lebensfreude verspricht.

Was ist das Besondere an Ihrem Diätprogramm?

Eigentlich handelt es sich bei diesem Programm mit dem Namen Metabolic Balance nicht um eine Diät im herkömmlichen Sinn, sondern um eine Lebensweise. Dieses Stoffwechselprogramm versorgt den Körper mit den Grundnährstoffen, die für eine ausgewogene Biochemie im Organismus erforderlich sind. Neu daran ist, dass es kein einheitliches Programm für alle gibt. Alle Übergewichtigen haben das gleiche Ziel: abnehmen! Aber um zu einem Ziel zu gelangen, reicht es nicht, das Ziel fest im Auge zu behalten. Damit man den richtigen Weg findet, muss man auch den Ausgangspunkt kennen. Denn Essgelüste und -bedürfnisse sind individuell. Weil sie so persönlich wie der Fingerabdruck sind, gehören sie zur Konstitution eines Menschen dazu. Um dazu das passende Gewicht zu finden und zu halten, ist ein Programm nötig, das die Individualität eines Menschen mit den Lebensmitteln verknüpft, die zur spezifischen biochemischen Struktur seines Organismus passen. Wichtig ist in diesem Programm, möglichst unverarbeitete, natürliche Lebensmittel zu verwenden.

Fertiggerichte und Fast Food sind also out?

Convenience-Produkte enthalten sehr häufig Zucker – und den wollen wir in unserer Metabolic-Balance-Kost nicht haben. Zucker und alle einfachen Kohlenhydrate wie sie beispielsweise in Weißmehl enthalten sind, locken Insulin hervor. Insulin hemmt nicht nur den Fettabbau, es füttert sogar die Fettzellen. Außerdem sollte man wissen, dass industriell gefertigte Nahrungsmittel nicht selten Zusatzstoffe enthalten, die ähnlich wie Glückshormone wirken und deshalb ein gewisses Suchtpotenzial in sich tragen. Ich kann hier keine Namen nennen, aber da nur deklariert werden muss, was mehr als drei Prozent am Gesamtprodukt ausmacht, sind solche Zusatzstoffe auch vor dem Zugriff des Lebensmittelgesetzes sicher.

Was raten Sie Frustessern, die in Stresssituationen an kein Diätprogramm mehr denken, sondern einfach eine Tafel Schokolade oder eine Schachtel Kekse brauchen?

Manchen Frustessern hilft Metabolic Balance, weil dieser Ernährungsplan Heißhungerattacken aufgrund von massiver Unterzuckerung verhindert. Der gesündeste Appetitzügler ist eine Scheibe Roggenvollkornbrot. Roggen macht lang anhaltend satt, weil er den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt und ihn lange im Bereich der Sättigung hält. Wenn aber jemand aus wirklicher seelischer Not essen muss, weil er keine anderen Kompensationsmöglichkeiten hat, wird man ihm sicher dazu raten, gemeinsam mit einem Psychologen nachzusehen, welchen tieferen Grund der immer wieder anfallartig auftretende „Hunger“ hat. Eines kann auch Metabolic Balance niemandem abnehmen: die Verantwortung für sich selbst. Es sind unsere eigenen Lebensdaten, die bei Metabolic Balance mit den für uns verträglichen Lebensmitteln verknüpft werden. Die bescheren uns gesunde Essenslust und lassen uns schlank sein – ganz so, wie es unser Bauplan vorgesehen hat.

Im Blut vieler der Übergewichtigen, die Ihren Rat suchten, haben Sie Hinweise gefunden, dass sich bereits ein Diabetes Typ II anbahnt. Woran haben Sie das erkannt?

Ein Signalwert ist der für die Triglyzeride, auch Neutralfette genannt. Der sollte unter 175mg/dl liegen. Wenn er über 240mg/dl ist, dann besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der betreffende Patient eine Insulinresistenz hat. Denn Insulin baut die Glukose, die nicht in die Zellen gelangt, in Fett um. Es entstehen vorwiegend Triglyceride und LDL-Cholesterin, also das ungünstige Cholesterin.

Was versteht man unter einer Insulinresistenz?

Der Körper braucht das Doppelte und Dreifache an Insulin, um den Blutzucker einigermaßen im Normbereich zu halten. Der Organismus bzw. die einzelnen Zellen reagieren nicht mehr wie gewohnt auf das Insulin. Beim Diabetes-Typ-II hat man ja nicht zu wenig Insulin, sondern zu viel. Aufgabe des Insulins ist es, die Zellmembran zu öffnen und Zucker in die Zelle zu lassen. Bestimmte Rezeptoren in der Zellwand sind gewissermaßen die Sensoren, die Insulin „vor der Tür“ wahrnehmen und die dann die Zellwand durchlässig machen. Bei einer Insulinresistenz sind diese Rezeptoren „abgestumpft“ und brauchen doppelt bis dreifach so hohe Insulindosen, damit sie überhaupt reagieren.

Zu viel Insulin soll schneller altern lassen. Bitte erklären Sie uns das!

Insulin hat über verschiedene Stoffwechselstufen Auswirkungen auf andere Hormone. So lässt es die Konzentration der Stresshormone der Nebennieren ansteigen – Stress fördert bekanntlich den Alterungsprozess. Außerdem drosselt Insulin in den Nebennieren die Produktion des DHEA, des Hormons also, das den stärksten lebensverlängernden Effekt hat, das abwehrstärkend und cholesterinsenkend wirkt, das den Fettabbau und den Muskelaufbau fördert. Auch das Melatonin, unser Schlafhormon, leidet unter dem Insulinüberschuss. Last but not least: Zu viel Insulin senkt auch den Spiegel an HGH, dem Wachstumshormon – auch als Erwachsene brauchen wir das noch! – das ist das Schlankheits- und Jugendhormon überhaupt.

Das Programm Metabolic Balance wird von Ärzten, Ernährungsberatern und Heilpraktikern angeboten.

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